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    Marktheidenfeld

    Seidel: Mehrgenerationen-Platz wie beschlossen umsetzen

    Holger Seidel ist der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Marktheidenfeld. Foto: Joachim Spies

    Anträge der CSU- wie auch der SPD-Fraktion liegen am Donnerstagabend dem Stadtrat in Marktheidenfeld zur Beschlussfassung im Zusammenhang mit der Erweiterung des Mehrgenerationen-Spielplatzes vor. Mit Holger Seidel, dem Vorsitzenden des Ortsverbands der Freien Wähler, bislang ohne Sitz im Gremium, meldet sich der erste Bürgermeisterkandidat zur Thematik „Mainufer/Mainkai“ zu Wort.

    Seidel schreibt: "Marktheidenfeld hat eine unvergleichliche Schokoladenseite: Mainufer und Mainkai. Keine andere Stadt in Main-Spessart kann uns hier buchstäblich das Wasser reichen. Direkt am Main lässt es sich spazieren, Rad fahren, joggen, aber auch ruhen, im Gras liegen, genießen. Diesen Reichtum gilt es für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste unserer Stadt ideenreich und nachhaltig zu fördern und zu gestalten. Diesem Ziel dienen bereits beschlossene Maßnahmen zur Gestaltung von Mainufer und Mainkai – so auch die Erweiterung des Ma(e)in-Spielplatzes, die jetzt wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt ist."

    Im Kern gehe es dabei um ein Beachvolleyballfeld, digital gestützte Spiel- und Sportgeräte sowie eine Chillout-Area, die das Angebot des aktuellen Spielplatzes ergänzen und damit den „Mehrgenerationen-Platz“ für die Gruppe der Jugendlichen erschließen soll. Für den 2018 beschlossenen Standort wurden bereits Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ der Regierung von Unterfranken in Aussicht gestellt, erinnert Seidel.

    Transparent und ausführlich diskutiert

    Der FW-Kandidat weiter: "Nachzulesen ist, dass sich seit mindestens 2010 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Entwicklung unserer Schokoladenseite engagieren, sei es in der Projektgruppe Mainufergestaltung, sei es im Jugendbeirat. Als Mitglied dieses Gremiums bin ich selbst seit Jahren beteiligt an zahlreichen Sitzungen, Treffen und Besprechungen, in denen, u. a. nach Auswertung von Umfragen, vieles auf den Tisch kam, transparent und ausführlich diskutiert, abgewogen und letztlich auch entschieden wurde. Und seit vielen Jahren steht das Thema immer wieder auf der Tagesordnung des Stadtrats – und dieser hat entschieden mit einer klaren parteiübergreifenden Mehrheit."

    Eine erneute Verschiebung der beschlossenen Maßnahme bedeutet nach Seidels Ansicht "eine Lähmung, vielleicht sogar das Scheitern aller Bemühungen, letztlich auch eine Ohrfeige für alle am Prozess ehrenamtlich Beteiligten. Das darf – nach so langer Zeit – nicht die Antwort auf die von allen doch so gewünschte Bürgerbeteiligung sein!"

    Seidels Appell: "Also gilt es, die Umsetzung jetzt konkret anzugehen, das erste Puzzleteil zu setzen und damit Marktheidenfeld in diesem Bereich voranzubringen. Jetzt sollte der Stadtrat Versprochenes und Beschlossenes einlösen und auf den Weg bringen. Jetzt kann aus Planung endlich Realität werden. Wir brauchen einen entscheidungsfreudigen, handlungsfähigen und tatkräftigen Stadtrat, der ohne weitere Denkpause, ohne Zögern und Zaudern arbeitet – jetzt!"

    Holger Seidels Stellungnahme schließt mit dem Hinweis, dass ihm als Bürgermeisterkandidat daran liegt, Marktheidenfeld zukunftsfest und attraktiv zu machen . "Die Gestaltung des Mainufers/Mainkais ist dabei ein wichtiger Baustein, den wir entschlossen in die Hand nehmen und setzen sollten – jetzt."

    Bearbeitet von Joachim Spies

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