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    Birkenfeld

    Seit 100 Jahren unter Strom

    Kommunalbetreuer Frank Schneider (rechts) vom Bayernwerk überreicht eine Kopie des Stromlieferungsvertrags an Bürgermeister Achim Müller. Foto: Gerhard Schmitt

    Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, vor 100 Jahren, schloss die Gemeinde Birkenfeld den ersten Konzessionsvertrag über die Stromversorgung der Gemeinde ab. Ein historischer Moment, an den Birkenfelds Bürgermeister Achim Müller und Bayernwerk-Kommunalbetreuer Frank Schneider jetzt erinnerten.

    Zu diesem historischen Anlass übergab Schneider eine Kopie des ursprünglichen Vertrags als gerahmte Urkunde an Bürgermeister Müller. "Was heute eine Selbstverständlichkeit ist - nämlich elektrische Energie zu nutzen - war zur damaligen Zeit eine Sensation", so der Kommunalbetreuer. Der Vertrag wurde damals zwischen der Gemeinde Birkenfeld und dem "Elektrizitätswerk im Hafenlohrtale des Georg Martin aus Marktheidenfeld" geschlossen. Er wurde von den Gemeinderäten handschriftlich unterzeichnet und hat nun einen Platz im Sitzungssaal der Gemeinde gefunden.

    Durch die Energiewende seien die Stromnetze in den vergangenen Jahren wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt. "Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist eine große Herausforderung für die Stromnetze, die Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle bei der Neugestaltung der Energieversorgung", erläuterte Schneider. Wie damals in der Zeit der Elektrifizierung gehe es auch heute darum, in enger Partnerschaft mit den Kommunen das Netz auszubauen und an die Gegebenheiten neuer Entwicklungen anzupassen.

    Das Bayernwerk investiert in diesem Jahr rund 28 Millionen Euro in seine unterfränkischen Strom- und Erdgasnetze. In Marktheidenfeld unterhält das Bayernwerk eines von 19 Kundencentern. Das Kundencentergebiet umfasst die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart, Miltenberg und Würzburg. Rund 220 000 Einwohner in über 100 Städten und Gemeinden werden so über die Infrastruktur des regionalen Netzbetreibers versorgt. 

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