• aktualisiert:

    Rengersbrunn

    Senioren-Union besuchte Wallfahrtsort Rengersbrunn

    Kreisheimatpfleger Rektor a.D. Bruno Schneider referierte in der neugestalteten Wallfahrtskirche Maria Geburt über Geschichte und Legenden zum Wallfahrsort Rengersbrunn. Foto: Johannes Sitter

    Mehr als 70 Besucher waren laut einer Pressemitteilung der Einladung der Senioren-Union Main-Spessart zur Besichtigung des Wallfahrtsortes Rengersbrunn gefolgt. Mitglied des Kreisvorstands und Bezirksrat a.D. Johannes Sitter begrüßte die Teilnehmer. Kreisheimatpfleger Bruno Schneider führte in den geschichtlichen Hintergrund ein, bei dem historische Wirklichkeit und Legende nicht eindeutig zu unterscheiden sind.

    Sowohl Kaiser Friedrich Barbarossa (1155 – 1190) als auch ein gewisser Reginfrid, der 812 seine Besitzungen zu "Sceipbach" dem Kloster Fulda übertrug, werden als Paten für den Namen Rengersbrunn in Anspruch genommen. Gleichwohl spielten ein Marienbildnis, das im Jahr 1460 ein Schäfer gefunden haben soll, und eine Verirrung des Stauferkaisers, der von Gelnhausen aus auf der Jagd unterwegs war und sich an dem Quellwasser im heutigen Rengersbrunn laben konnte, eine Rolle.

    In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die kleine Kirche gebaut, die mit dem Namen Maria Geburt der Gottesmutter gewidmet wurde. Seitdem ist Rengersbrunn ein Wallfahrtsort am Fränkischen Marienweg. An die geschichtliche Reminiszenz schloss sich eine Andacht, die vom Burgsinner Pfarrer Edward Zarosa zelebriert wurde. Mit einem Grußwort der Bürgermeisterin Zita Baur von Fellen schloss der offizielle Teil. Im Gasthaus Waldfrieden im Weiler Neuhof rundeten die Besucher bei einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen den Nachmittag im Spessart ab.

    Bearbeitet von Katrin Amling

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!