• aktualisiert:

    Burgsinn

    Sinngrundschule Burgsinn: Zahl der Schüler ist erneut gesunken

    Der Pausenhof der Sinngrundschule in Burgsinn. Foto: Michael Mahr

    Die Zahl der Grund- und Mittelschüler in der Sinngrundschule Burgsinn ist erneut gesunken, stellte Verbandsvorsitzender Bürgermeister Robert Herold in der Sitzung des Schulverbandes "Sinngrund-Mittelschule Burgsinn" fest.

    Betrugen die Schülerzahlen im Jahr 2012 noch 266 Kinder, ist im Jahr 2020 dieser Wert auf 185 Schüler zurück gegangen. Im Mittelpunkt stand der Haushaltsplan 2020, der mit einem Volumen in Höhe von 557 000 Euro einstimmig verabschiedet wurde. VG-Kämmerer Sebastian Bechold trug den beteiligten sechs Bürgermeistern das Zahlenwerk vor und stand für Fragen zur Verfügung.

    512 000 Euro sind im Verwaltungsteil und 45 000 Euro im Vermögensetat platziert. Erfreulich wertete Herold den Rückgang des Verwaltungsetats um 8000 Euro, während der Vermögensteil um 5000 Euro anstieg. Hier ist die Beschaffung verschiedener Schulausstattungen wie EDV, Medienkonzept und Sprechanlage mit 45 000 Euro vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt durch die Zuwendung aus dem Förderprogramm "Digitales Klassenzimmer" von 26 000 Euro sowie durch eine Rücklagenentnahme von 19 000 Euro.

    Die wichtigsten Ausgabenpositionen im Verwaltungsetat sind: Mieten für Schulgebäude und Sporthalle 145 000 Euro, Bewirtschaftung des Schulgebäudes 30 000 Euro, Personalkostenerstattung 133 000 Euro, Ausgleichsbetrag M-Schüler 25 000 Euro, Schülerbeförderung Grund- und Mittelschüler 100 000 Euro sowie die Nachmittagsbetreuung von 11 400 Euro.

    Diese werden im Wesentlichen durch Einnahmen aus der Kostenerstattung für Grundschüler von 202 800 Euro, der Schulumlage der Mitgliedsgemeinden für Mittelschüler mit 216 400 Euro und dem Staatszuschuss zur Schülerbeförderung von 70 000 Euro finanziert. Die Schülerzahl beträgt 82 Mittelschüler und 103 Grundschüler. Daraus rechnet sich die Umlage mit 2639 Euro je Schüler (Vorjahr 2642 Euro bei sieben Schülern mehr). In seinem Ausblick auf die kommenden Jahre prognostizierte Kämmerer Sebastian Bechold eine relativ konstante Umlage. Jedoch könnten weiter sinkende Schülerzahlen die Pro-Kopf-Umlage erhöhen.

    Die Kostenerstattung für die Grundschüler tragen die drei beteiligten Kommunen: Burgsinn 124 025 Euro, Obersinn 45 279 Euro und Mittelsinn 33 467 Euro. Für die Umlage der Mittelschüler müssen Rieneck 63 345 Euro, Burgsinn 42 230 Euro, Obersinn 26 394 Euro, Aura 34 312 Euro, Fellen 23 754 Euro und Mittelsinn 26 394 Euro entrichten.

    Der Hausmeister und die Schulreinigungskräfte werden vom Markt Burgsinn gestellt und die Lohnkosten in Höhe von 133 000 Euro vom Schulverband erstattet, erklärte Bechold. Erfreulicherweise besitze der Schulverband Rücklagen, die zum Ende des Haushaltsjahres 2020 noch 214 735 Euro betragen.

    In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellte Vorsitzender Robert Herold mit Tobias Reusch den neuen Schulhausmeister ab Januar 2020 vor. Der Umbau im Projekt "Digitales Klassenzimmer" ist derzeit am Laufen: Die Klassenzimmer werden mit Beamer ausgestattet, die WLAN-Fähigkeit ist im gesamten Haus gewährleistet und die Schüler können mit Laptops arbeiten. Der Computerraum erhielt einen leistungsfähigen Server, und Rechner wurden ausgetauscht. Außerdem erfolgte der Austausch der Telefonanlage.

    Gleichzeitig nahmen die Verbandsmitglieder die örtliche Prüfung, Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2019 vor, die im Verwaltungshaushalt mit 517 836 Euro und im Vermögensteil mit 15 169 Euro abschloss. Kämmerer Bechold signalisierte eine plangerechte Abwicklung.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!