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    Lohr

    So war das damals

    Was vor 100 und 50 Jahren in Lohr und Umgebung passierte.

    26. Juni bis 2. Juli 1919

    – Am Standgericht Aschaffenburg werden drei der vier Männer, die Anfang April in Lohr einen "Aktionsausschuß des revolutionären Proletariats" gebildet haben, wegen Beihilfe zur Einführung der Räterepublik zu jeweils anderthalb Jahren Festungshaft verurteilt. Der vierte Angeklagte, der zur Verhandlung nicht erschien, wird gefasst und bis zu einem neuen Verhandlungstermin im Lohrer Gefängnis untergebracht.

    – In Marktheidenfeld soll laut Lohrer Zeitung im Herbst mit dem Bau einer Wasserleitung begonnen werden.

    26. Juni bis 2. Juli 1969

    – Der Lohrer Bäckermeister Klaus Brand eröffnet in der Lindigsiedlung an der Straße Am Kniebrühl eine Bäckereifiliale mit Tagescafé.

    – Der DGB kritisiert "schärfstens", dass der Kreisjugendring Lohr zu einem politischen Podiumsgespräch mit Bundestagskandidaten auch die NPD eingeladen hat. Laut DGB verfolgt die NPD teils offen, teils versteckt, die Ziele des Nationalsozialismus; mehrere westdeutsche Gerichte hätten festgestellt, dass man "die NPD als Nachfolgeorganisation der NSDAP bezeichnen darf".

    – Der Partensteiner Schuhfabrikant Otto Schanz gibt bekannt, dass er rückwirkend für das Jahr 1968 und bleibend für die Zukunft für seine rund 150 Mitarbeiter Gewinnbeteiligung einführt. 

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