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    Würzburg

    Spannende Einblicke in Studium und Berufswelt

    Schüler des Riemenschneider-Gymnasiums experimentieren im Labor. Foto: Klaus Perneker

    Wie kann man Lebensmittelinhaltsstoffe nachweisen? Wie werden grüne Oliven zu schwarzen Oliven? Warum bildet sich auf der Oberfläche von Ouzo eine „glasig-eisige“ Schicht?

    Die Antworten auf diese und andere Fragen konnten Schüler einer 10. Klasse des Riemenschneider-Gymnasiums durch Experimente in den Lehr-Lern-Laboren LLL@M!ND der Universität Würzburg selbst beantworten. Die Schüler experimentierten dabei unter der Betreuung von Lehramtsstudierenden in den Laborräumen des Instituts der Anorganischen Chemie der Universität Würzburg. Die entsprechenden Beobachtungen wurden protokolliert und die Schüler erarbeiteten im Dialog mit den Studenten Erklärungen. Federführend für die Durchführung dieser Veranstaltung waren Katja Weirauch und Tim Boshuis vom Lehrstuhl der Fachdidaktik der Chemie.

    Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen

    Von der Durchführung des Lehr-Lern-Labors der Fachrichtung Chemie profitierten alle Beteiligten: Die Schüler warfen einen Blick über den schulischen Tellerrand. Sie experimentierten so selbständig wie möglich, teilweise mit Geräten und Materialien, die an der Schule nicht vorhanden sind und gewannen so einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen und in die Berufswelt.

    Die Lehramtsstudenten sammelten bei der Betreuung der Schülerinnen und Schüler wertvolle Praxiserfahrung. Sie lernten, ihr fachliches und didaktisches Wissen im Hinblick auf eine spätere Lehrtätigkeit praxisnah einzusetzen.

    Impulse für den Unterricht

    Die beteiligten Lehrkräfte Romy Krüger und Klaus Perneker konnten im Austausch mit den Studenten ihre Erfahrungen weitergeben und erhielten im Gegenzug neue Impulse für den eigenen Unterricht.

    Alle im M!ND organisierten Fachdidaktiken bieten Lehr-Lern-Labore zu unterschiedlichen Themengebieten an. Die Lehr-Lern-Labore werden im Klassenverband besucht, ein typischer LLL-Tag dauert je nach Klassenstufe zwischen vier und sechs Stunden. Wie die Schüler des Riemenschneider-Gymnasiums bestätigten, kommt dabei Langeweile nicht auf.

    Von: Gerd Michaeli, Pressereferent Riemenschneider-Gymnasium Würzburg

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