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    KARBACH

    Spatenstich zum Ausbau bei Karbach: „Gut Ding will Weile haben“

    Große Freude beim Spatenstich (von links): Wolfgang Krumbolz (Ingenieurbüro Obermeyer), Bürgermeister Bertram Werrlein, ... Foto: Heidi Vogel

    Bei strahlendem Sonnenschein und unter Beobachtung zahlreicher interessierter Bürger erfolgte am Mittwochnachmittag der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt Ausbau der Staatsstraße 2299. „Dies ist ein äußerst wichtiges Projekt für den Landkreis, weil eine gefährliche Achse weiterentwickelt und dadurch ein Beitrag für die Verkehrssicherheit geleistet wird“, erklärte Dr. Michael Fuchs, Bereichsleiter Straßenbau des Staatlichen Bauamtes Würzburg, eingangs.

    Bei der Baumaßnahme westlich von Karbach handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Staatlichen Bauamts mit dem Markt Karbach und dem Landkreis Main-Spessart. In diesem ersten Bauabschnitt werden die beiden Einmündungen der Kreisstraße MSP 45 und der Gemeindeverbindungsstraße „Hoher Rain“ zu einem gemeinsamen Kreisverkehr zusammengefasst. Anschließend wird zwischen dem Kreisverkehr und der Ortsumgehung Karbach das verbleibende Stück auf sieben Meter Breite ausgebaut. Insgesamt beträgt die Ausbaulänge der Staatsstraße rund 900 Meter, die Gemeindeverbindungsstraße wird auf rund 550 Metern ausgebaut. Im Anschluss daran wird die Kreisstraße MSP 45 durch einen Deckenbau auf 900 Meter Länge ertüchtigt.

    Auch Landrat Thomas Schiebel hob die Bedeutung der Ausbaumaßnahme hervor, die einen „langen Anlauf“ hatte. „Gut Ding will Weile haben“, gewann Schiebel dem bereits seit langer Zeit geplanten Projekt eine positive Seite ab. Denn aus der ursprünglich rein staatlichen Maßnahme habe sich mittlerweile ein sinnvolles Gemeinschaftsprojekt mit Landkreis und Markt Karbach entwickelt, durch das zudem das Radwegenetz ausgebaut werde.

    Bürgermeister Bertram Werrlein bedankte sich bei Staatssekretär Gerhard Eck, dass er sein vor gut vier Jahren bei der feierlichen Übergabe des Kreisels zwischen Birkenfeld und Karbach gegebenes Wort gehalten und sich für den weiteren Ausbau der Staatsstraße 2299 eingesetzt habe. Auch CSU-Landtagsabgeordnetem Thorsten Schwab sprach Werrlein Dank aus. „Es war ja nicht ganz einfach, hier einen Kreisverkehr zu bekommen“, bekannte der Karbacher Bürgermeister. Werrlein betonte aber auch, dass es gelte, den zweiten Schritt zu tun und die Staatsstraße 2299 bis zur Einmündung in die 2438 zwischen Zimmern und Marktheidenfeld auszubauen, die sich in einem „miserablen Zustand“ befinde.

    Staatssekretär Gerhard Eck, der aufgrund eines Staus mit einer halben Stunde Verspätung eingetroffen war, dankte zunächst den Landwirten, die Fläche zur Verfügung gestellt haben. Sein Dank richtete sich aber auch an diejenigen, welche die mit rund 2,8 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagte Baumaßnahme unterstützt haben. „Ich bin Unterfranke und werde mich auch künftig bei unterfränkischen Projekten mit Engagement und Leidenschaft einsetzen“, versprach er den Anwesenden im Hinblick auf den weiteren Ausbau.

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