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    Karbach

    Stefan Endrich erhielt Luise-Kiesselbach-Preis für soziales Engagement

    Norbert Blesch, Verbandsratsvorsitzender des Paritätischen in Bayern, überreicht den Luise Kieselbach Preis an den Karbacher Stefan Endrich. Foto: Vreni Arbes

    "Wer sich engagiert, fühlt sich einer Idee oder einer Sache ganz persönlich verbunden“, so Margit Berndl, Vorstand des Paritätischen in Bayern. Jeder Zweite in Bayern engagiere sich  - für andere Menschen, für Selbstbestimmung, für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung, für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Der Paritätische ehrt diesen Einsatz mit der Ehrennadel und dem Luise-Kiesselbach-Preis, den nun auch der Karbacher Stefan Endrich erhalten hat.

    In der Laudatio auf den Ausdauersportler Endrich heißt es laut Pressemitteilung des Wohlfahrtsverbands: Im Sport und im Leben. 1988 ist das Jahr, in dem er erkrankt: Die Niere versagt. Eine Transplantation rettet ihm ein Jahr später das Leben. Für sein Ehrenamt hat sich Stefan Endrich ganz bewusst entschieden: Er engagiert sich für nierenkranke und transplantierte Menschen. „Man rettet nicht nur ein Leben, man rettet das ganze Umfeld“, sagt Stefan Endrich nachdenklich. Dass andere nierenkranke Menschen dasselbe Glück erfahren, dass sie nicht den Mut verlieren, dafür engagiert er sich. Gleichzeitig ist sein Engagement seine Art, „Danke“ zu sagen für sein eigenes neu geschenktes Leben.

    Sport und ein gesundheitsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper sind ihm deshalb wichtig. Auch das gibt er als Botschaft an andere nierenkranke Menschen weiter. Er engagiert sich als Volleyballtrainer und schafft es sportlich selbst bis an die Weltspitze bei den Weltspielen der Organtransplantierten im Transdia Sport Deutschland. Große Hoffnungen setzt Endrich in die Forschung. Er ist Ingenieur und weiß deshalb, was Forschung alles kann. 

    Bearbeitet von Andreas Köster

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