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    Schönau

    Sternwallfahrt zum Kloster Schönau

    Aus drei verschiedenen Richtungen zogen auch heuer wieder Gläubige und Ministranten aus den Orten der Pfarreiengemeinschaft "Unter der Homburg" nach Reichenbuch, um von dort aus die Fußwallfahrt gemeinsam ins Kloster Schönau fortzusetzen. Foto: Helmut Hussong

    Traditionell zogen am vergangenen Wochenende Ministranten und Gläubige der Pfarreien Gössenheim, Sachsenheim, Wernfeld, Adelsberg, Karsbach und Weyersfeld in einer Fußwallfahrt, nun zum 21. Mal, zur Klosterkirche Schönau im Saaletal. Ursprünglich wurde die Sternwallfahrt 1999 ins Leben gerufen, damit die damals neu gebildete Pfarreiengemeinschaft "Unter der Homburg" gut zusammen wachsen würde. "Wie sehr hat sich in den nun 20 Jahren alles gewandelt und verändert", sagte Diakon Erich Höfling, der die Karsbacher Wallfahrer leitetete. Heute gehe man den Weg, um in Zukunft noch größere Einheiten zu bewältigen. Deshalb wolle man um gutes Gelingen beten, was die veränderten Strukturen angehe.

    Insgesamt begaben sich am Sonntag am frühen Morgen wieder rund 160 Fußwallfahrer aus den sechs Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft bei strahlendem Sonnenschein auf die Sternwallfahrt aus drei Richtungen nach Schönau. Nahezu gleichzeitig trafen die Wallfahrtsgruppen am Zwischenziel, der kleinen Marienkapelle an der Wegekreuzung zwischen Reichenbuch, Seifriedsburg und Schönau, ein. Nach einer kleinen Rast legten die Wallfahrer schließlich vereint betend, singend und von Musikanten begleitet die letzte Wegstrecke hinab ins Tal zum Kloster Schönau zurück.

    Neuen Pastoralassistenten vorgestellt

    Mit den zahlreichen Ministranten zogen Pfarrer Norbert Thoma, die beiden Diakone Erich Höfling und Michael Bäuerlein und die Wallfahrer in die Klosterkirche zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst ein. Dort stellte am Ende des Gottesdienstes Pastoralreferent Thorsten Kapperer den neuen Pastoralassistenten Sebastian Walter vor. Dieser wird vom 1. September an für fünf Jahre im Raum Gemünden in den fünf Pfarreiengemeinschaften (Unter der Homburg, Main-Sinn, Sodenberg, An den drei Flüssen, Pagus Sinna) in der Hälfte seiner Zeit unterstützend tätig sein. Er absoviert dort seine Ausbildung zum Pastoralreferenten. Die andere Hälfte seiner Zeit wird er an der Uni Würzburg verbringen. Die offizielle Einführung von Sebastian Walter in sein Amt als Pastroralassistent soll am Sonntag, 13. Oktober, um 10.30 Uhr im Gottesdienst in St. Peter und Paul in Gemünden erfolgen.

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