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    LOHR

    Themenabend zum gesunden Essen und fairen Konsumieren

    Vom Wintergemüse zum Superfood: So gesund ist Kohl       -  „Gut und gesund essen, verantwortlich produzieren und einkaufen“ lautet der Titel der Veranstaltung der Ortsgruppe des Bund Naturschutz am Freitagabend in der Alten Turnhalle in Lohr.
    „Gut und gesund essen, verantwortlich produzieren und einkaufen“ lautet der Titel der Veranstaltung der Ortsgruppe des Bund Naturschutz am Freitagabend in der Alten Turnhalle in Lohr. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

    Entscheidungen, wie die der Europäischen Kommission zur längeren Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat, sind derzeit ein großes Thema in der Gesellschaft. Es geht dabei um die Zustände in der Landwirtschaft und um die Ernährung der Menschen. Dazu findet am Freitagabend, 1. Dezember, die Veranstaltung „Gut und gesund essen, verantwortlich produzieren und einkaufen“ in der Alten Turnhalle in Lohr statt.

    Lebensmittelskandale und Insektensterben fördern das Interesse am Thema

    Entworfen wurde die Veranstaltung von der Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Lohr in Kooperation mit der Volkshochschule. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. „Wir hatten in diesem Jahr wieder Lebensmittelskandale und auch das Insektensterben war ein großes Thema. Deshalb bietet sich solch ein Themenabend an“, erklärt Torsten Ruf, der Vorsitzende der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe. Daher will der BN Konsumenten zeigen, wie und wo sie lokale Produkte kaufen können.

    Der Themenabend soll unterschiedliche Akteure miteinander ins Gespräch bringen: Produzenten, Händler und Konsumenten. Gesprächspartner aus der Produktion und dem Verkauf stellen sich den Fragen der Teilnehmer. Dafür hat sich die Ortsgruppe des Bund Naturschutz ein besonderes Konzept ausgedacht: Die Gesprächspartner sollen sich an separaten Tischen positionieren und dann jeweils einer Gruppe von Teilnehmern ihre Fragen beantworten. Nach 20 Minuten wird dann gewechselt. Jeder Teilnehmer soll an diesem Abend somit die Chance haben, mit drei verschiedenen Gesprächspartnern zu reden.

    Produzenten und Konsumenten sollen aufeinandertreffen

    „Wir wollen damit vom ,Frontalunterricht‘ wegkommen“, sagt Ruf. Den Gesprächen voraus geht ein Vortrag von Marion Ruppaner, Landwirtschaftsreferentin beim BN in Bayern.

    „Mit jedem Skandal wird diese Thematik wichtiger“, sagt Torsten Ruf. Oft fehlten aber noch die Informationen zum lokalen und regionalen Konsum; bei vielen Menschen müsste sich noch ein Schalter umlegen. Da die Lebensmitteleinkäufe laut Ruf „mittlerweile sehr anonym“ seien, wolle man Produzenten und Konsumenten zusammenbringen.

    Gesprächspartner sind: Biogärtnerin Astrid Späth (Sackenbach), Reformhaus Lohr, Welt-Laden Lohr, Obsthof Stenger (Halsbach), Main-Bienen-Streuobst eG (Margetshöchheim), Goikel-Bräu (Halsbach), Schäferei Tausch (Bergrothenfels), Landwirtin Barbara Roth (Lohr), Feinkost Englert (Lohr) und Georg Thalhammer (Steinfeld).

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