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    Hafenlohr

    Thorsten Schwab will wieder Bürgermeister werden

    Thorsten Schwab wurde einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert. Foto: Markus Rill

    „Wir haben einen gemeinsamen Auftrag.“ Unter dieses Motto stellte Ortsvorsitzende Elisabeth Stahl die Nominierungsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes Hafenlohr-Windheim. Stahl betonte die Wichtigkeit der Bürgermeisterwahl, um die geplanten und bereits begonnenen Gemeindeprojekte in einem Guss fortzuführen und abzuschließen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem gelte es, Zukunftsideen für die Gemeinde zu entwickeln, damit die Menschen in Hafenlohr und Windheim auch weiterhin in einer lebens- und liebenswerten Gemeinde leben können, so Elisabeth Stahl.

    Zu Beginn der Nominierungsveranstaltung hatte der langjährige Gemeinderat Stephan Schneider den aktuell amtierenden Bürgermeister Thorsten Schwab als Kandidaten für das Bürgermeisteramt vorgeschlagen. Gerade bei den in der nächsten Jahren anstehenden Großprojekten der Gemeinde Hafenlohr, wie Ortsumgehung und Hochwasserfreilegung, ist es für die Gemeinde enorm wichtig einen so erfahrenen und gut vernetzten Bürgermeister zu haben, warb Schneider für Schwab.

    In seiner Vorstellungsrede skizzierte Thorsten Schwab kurz die bereits erledigten Themen und die Projekte für die Zukunft. Als die mit Abstand größte Baustelle in der Geschichte der Gemeinde bezeichnete Schwab die Ortsumgehung mit Hochwasserschutz. Diese Maßnahme sei unter stetiger Bürgerbeteiligung in unzähligen Versammlungen gemeinsam mit den Behörden entwickelt und der Bevölkerung erläutert worden. Während der Bauzeit gelte es, guten Kontakt mit den staatlichen Behörden zu halten. Gerade bei diesem Jahrhundertprojekt braucht es einen Bürgermeister, der das Projekt aus Sicht der Gemeinde gegenüber den staatlichen Behörden begleiten kann und die Gemeindeinteressen vehement vertritt. In dieser Zeit auf eine Bürgermeisterin zu setzen, die kommunalpolitisch nicht einmal Gemeinderatserfahrung aufweisen kann, wäre für die Gemeinde heikel, erklärte Schwab der Versammlung kämpferisch.

    In den vergangen Jahren wurden in seiner Amtszeit wesentliche Weichen gestellt hin zu einer familienfreundlichen, seniorenfreundlichen und klimafreundlichen Gemeinde, so Schwab laut Pressemitteilung. Die Kindertagesstätte wurde zu einer modernen Einrichtung erweitert, die Einrichtungen Zug um Zug barrierefrei gestaltet und die Wärmeerzeugung weg vom Öl hin zu regenerativen Energien umgestaltet. 

    Hierzu zählen die Neugestaltung des Bürgerhaus- mit Arzthausareal als Dorferneuerungsmaßnahme, die Unterstützung der kirchlichen Gemeinde bei der Sanierung des Pfarrheims und die Sicherung beziehungsweise Erweiterung der ärztlichen Versorgung in der Gemeinde. Erste Gespräche wurden hierzu schon geführt und Maßnahmen beschlossen. Schwab zeigte sich hochmotiviert, seine Heimatgemeinde weiter gestalten zu wollen, und er freute sich, viele junge Menschen für die Gemeinderatsliste gewonnen zu haben, die auch in der Kommunalpolitik mit anpacken wollen.

    Die Nominierungsversammlung hat Thorsten Schwab einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Die Reihung der Gemeinderatsliste wurde mit allen Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam erarbeitet, die Liste enthält mit elf von 24 Kandidaten einen Frauenanteil von 46 Prozent und einen Altersschnitt von 44,7 Jahren.

    Die Kandidaten

    1. Elisabeth Stahl, 2. Stephan Schneider, 3. Karin Lipinski, 4. Wilfried Schmidke, 5. Dennis Blackstein, 6. Patricia Stein, 7. Daniel Slusarek, 8. Johanna Weis, 9. Stefan Völker, 10. Monika Liebler, 11. Kevin Klingenmeier, 12. Roland Gerhart, 13. Karina Engelmann, 14. Bastian Rockenmaier, 15. Pia Puglisi, 16. Anna Mussauer, 17. Manuel Metz, 18. Denise Laing, 19. Peter Michel, 20. Pia Theresia Franke, 21. Stefan Ritter, 22. Caroline Pietzarka, 23. Wolfgang Ostheimer, 24. Thomas Wabra.

    Bearbeitet von Michaela Moldenhauer

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