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    Himmelstadt

    Trotz Corona: Maibaum wird in Himmelstadt aufgestellt

    Klassisch angelegt ist der Himmelstadter Friedhof. Der Gemeinderat vergab das Gesamtkonzept zur Friedhofsumgestaltung an die Gütegemeinschaft Friedhofsystem in Verbindung mit dem Planungsbüro Struchholz (Veitshöchheim). Foto Jürgen Kamm
    Klassisch angelegt ist der Himmelstadter Friedhof. Der Gemeinderat vergab das Gesamtkonzept zur Friedhofsumgestaltung an die Gütegemeinschaft Friedhofsystem in Verbindung mit dem Planungsbüro Struchholz (Veitshöchheim). Foto Jürgen Kamm Foto: Jürgen Kamm

    In seiner Sitzung beschloss der Gemeinderat einige Punkte, unter anderem vergab man das Gesamtkonzept für die Umgestaltung des Friedhofs.

    Über die Gütegemeinschaft Friedhofsysteme wird das Büro Struchholz aus Veitshöchheim ein Gesamtkonzept für die Umgestaltung des Himmelstadter Friedhofs erarbeiten. Nach Gesprächen mit insgesamt vier Planungsbüros im Januar und März dieses Jahres entschied sich der Gemeinderat einstimmig für diesen Planer.

    "Mich hat das Konzept von Thomas Struchholz überzeugt, er ist auch Ausbilder im Bestattungswesen", eröffnete Bürgermeister Herbert Hemmelmann die Diskussion im Pfarrheim. Dort tagte der Rat um in der Runde den derzeit geforderten Mindestabstand wegen des neuartigen Corona-Virus einhalten zu können. Auch die beiden nächsten Sitzungen am 16. (mit Beschluss des Haushalts und Verabschiedung ausscheidender Räte) und 30. April (nur nichtöffentlich) werden voraussichtlich dort stattfinden.

    Gemeinderat Harald Gangl ergänzte zum Friedhofsplaner, nur das Büro Struchholz habe sich auch die Kosten für den Pflegeaufwand berücksichtigt. Rudolf Schmitt weitete das nach aus, Thomas Struchholz habe im Veitshöchheimer Friedhof verschiedene Sachen erprobt und mache sich auch Gedanken um die Angehörigen. Alexandra Röder berichtete von den Vorgesprächen, dieses Büro habe sich schon vorab mit der Situation in Himmelstadt auseinandergesetzt und mögliche Problem erkannt.

    Interessent will Friedhofsumfeld bebauen

    In der Sitzung präsentierte Bürgermeister Herbert Hemmelmann auch die Vorstellungen eines Interessenten für die Bebauung der Bauplätze vier und fünf im Friedhofsumfeld. Grundsätzlich würde er ein Gebäude mit zwei Obergeschossen und einem flach geneigten Pultdach bauen, was insgesamt nicht höher wäre als ein Obergeschoss plus Satteldach. Der Gemeinderat könnte sich eine solche Bebauung insgesamt vorstellen.

    Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zogen sich auch durch die Informationen von Bürgermeister Herbert Hemmelmann. Er dankte allen Helfern des Weihnachtsmarktes und der Kommunalwahlen, danach wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Das galt auch für die Pflanzung des Baumes des Jahres. Am 27. März wurde bereits ein Teil der Zwetschgenbäume verteilt, die übrigen Bestellungen wurden bis zum 4. April für Interessenten zurück gehalten. Die Restbestände wird wohl die Gemeinde an geeignete Stellen pflanzen.

    Maibaum trotz Corona

    Für den Vorabend des 1. Mai entschied der Gemeinderat, dass gemäß der alten Tradition ein Maibaum aufgestellt werden soll, aber ohne eine Feier. Zum einen passe das nicht zur derzeitigen Situation, zum anderen gibt es keinen Verein der ein Fest ausrichten würde. Der Maibaum soll mit roten, grünen und blauen Bändern geschmückt werden, das sind die Farben der anstehenden 1200-Jahrfeier.

    Ein Dankeschön richtete der Bürgermeister an die Helfer und Teilnehmer des Waldbegangs mit Bekämpfung des Schwammspinners im Brunntal. Im März gab er Erkundungsbohrungen im Vorranggebiet für Sand- und Kiesabbau in Richtung Laudenbach. Bei den Bohrungen bis in 20 Metr Tiefe fanden sich entgegen der offiziellen Einstufung im Regionalplan keine wirtschaftlich abbaubare Vorkommen der Bodenschätze.

    Keine grundsätzlichen Probleme ergab die Elektroprüfung (E-Check) in der Grundschule durch die Firma Russ. Es müssen lediglich defekte Notlichter im Treppenhaus ausgetauscht werden. Im Rathaus wurde vergangene Woche die Heizung repariert. Grund für die Probleme waren zugesetzte Luftfilter in der Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, nach Einschätzung des Servicetechnikers wurden diese noch nie erneuert, obwohl dass alle ein bis zwei Jahre sinnvoll wäre.

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