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    Karsbach

    Überschuss wird für Investitionen verwendet

    Mehr als eine Million Euro Überschuss erwirtschaftete die Gemeinde Karsbach im Haushalt des vergangenen Jahres. Ein Großteil dieser Summe resultiert aber auch daher, dass verschiedene Projekte auf das aktuelle Jahr verschoben werden mussten. Dazu zählt auch das neue Feuerwehrauto, das Anfang des Jahres in Betrieb ging. So finanziert die Kommune über diesen Überschuss einen Großteil der heuer geplanten Investitionen von rund 2,2 Millionen Euro mit.

    Zusammen stehen diesen Ausgaben aktuell bei einer geplanten Kreditaufnahme von 700 000 Euro und der Förderung von 92 400 Euro für das Feuerwehrauto rund 1,799 Millionen Euro Einnahmen zur Verfügung. Die zum Ausgleich noch fehlenden Finanzmittel von rund 400 000 Euro sollen über den Verwaltungshaushalt erwirtschaftet werden, erläuterte Bürgermeister Martin Göbel bei den Vorberatungen des Investitionsprogrammes. Dazu nannte er weitere grobe Zahlen.

    Erneut um einige Wochen verschoben hat sich der Beginn der Generalsanierung der Straßen im Baugebiet "Im Grabenland". Diese stellt mit rund 500 000 Euro den zweitgrößten Posten im künftigen Investitionsprogramm dar. Die größte Summe erfordert diesmal mit 650 000 Euro die neue Phase des Breitbandausbaues, der ebenfalls jetzt startet. Zwar wird die Kommune über das staatliche Förderprogramm "Höfebonus" mit 80 Prozent dieser Summe gefördert, doch muss die Gemeinde erst einmal in Vorleistung gehen.

    Weitere markante Summen bilden das Feuerwehrauto mit 330 000 Euro und die vorgesehenen Investitionen von 300 000 Euro in die Kanalisation und Kläranlage. Noch in diesem Monat findet ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt statt, bei dem mögliche Maßnahmen besprochen werden sollen, sagte Göbel auf Nachfrage dazu. Weitere Summen sollen im Investitionsprogramm für die Schule in Höllrich (6000 Euro), das Gemeindehaus in Karsbach (Sprechzimmer, 4000 Euro), den Feuerwehrbedarf der vier Ortsteilwehren (20 000 Euro) und die Renovierung des Kriegerdenkmales in Heßdorf (29 000 Euro) eingestellt werden.

    Weitere Posten bilden Spielplätze mit Spielgeräten und Fallschutz (26 000 Euro), die Straßenbeleuchtung "Im Grabenland", die Umgestaltung der beiden Bushaltestellen in Heßdorf (100 000 Euro), die Baumaßnahme "Heßdorfer Weg", der Bauhofanbau und ein Mulchgerät (80 000 Euro) sowie Straße und Pflanzungen im Industrie und Gewerbegebiet (80 000 Euro).

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