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    Triefenstein

    Übung: Explosion im Zementwerk

    Rauchsäule am Freitag gegen 18.10 Uhr über der Werkstatt im unteren Teil des Werksgeländes der Firma HeidelbergCement in Lengfurt. Ursache und gottlob nur Ausgangslage einer wichtigen Übung: ein Brand, ausgelöst durch die Explosion einer Gasflasche, mit starker Rauch- und Hitzeentwicklung. Und: Ein Mitarbeiter wurde vermisst.

    Um 18.12 Uhr erfolgte der Alarm. Sieben Minuten später war die erste Wehr bereits vor Ort, innerhalb der nächsten Minuten waren sechs Fahrzeuge der Feuerwehren aus den vier Ortsteilen Triefensteins und aus Erlenbach am Einsatzort. Ralph Scheller (Kommandant Lengfurt) übernahm und teilte die alarmierten Kräfte auf. Die dreiteilige Schiebeleiter kam zum Einsatz, damit Wehrmänner aufs Dach vordringen konnten. Sie bestätigten das Lagebild der Drohne der Feuerwehr Lengfurt, die wenige Minuten nach der Alarmierung zum Einsatz gekommen war. Zur Personen-Rettung hatte man die Feuerwehr Marktheidenfeld mit ihrer Drehleiter angefordert.

    Die Feuerwehr Rettersheim sorgte für die Wasserversorgung von der nächstgelegenen betrieblichen Zisterne, die aus dem Main gespeist wird. Die Feuerwehr Homburg übernahm die Koordination zur Rettung der drei vermissten Arbeiter auf dem Dach. Die Feuerwehr Erlenbach erkundete das Werkstattgebäude nach weiteren Brandherden. Die Kameraden aus Trennfeld unterstützten die Einsatzleitung in den einzelnen Abschnitten. Die Drehleiter aus Marktheidenfeld "rettete" die drei Verletzten mit Hilfe der Schleifkorbtrage vom Dach. Gemeinsam konnten die 57 Einsatzkräfte die Aufträge zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung erfolgreich erledigen. Die drei Verletztendarsteller wurden zügig gefunden und nach gut einer Stunde wurde "Feuer aus" gemeldet.

    Die Übung wurde von der Kreisbrandinspektion des Inspektionsbereichs Marktheidenfeld sowie dem Brandschutzbeauftragten der Firma HeidelbergCement, Theodor Mair-Hock, ausgearbeitet.

    In einer kurzen Nachbesprechung zeigte man sich von den gezeigten Leistungen beeindruckt. Werksleiter Michael Becker lobte die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und bedankte sich für die Möglichkeit, auch die internen Meldewege zu überprüfen. Als Dank gab es ein gemeinsames Abendessen von der Werksleitung.

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