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    Arnstein

    Umfrage zum Thema „Wasser erLeben im MainWerntal“ beginnt

    Das LEADER-Kooperationsprojekt "Wasser erLeben im MainWerntal" der Allianz MainWerntal mit der Stadt Gemünden soll von einer groß angelegten Bürgerbeteiligung begleitet werden. Ab Dienstag, 30. März, ist die Maßnahmenbegleitende Webseite unter www.wassererleben-mainwerntal.de freigeschaltet. Neben Infos zum Projektverlauf ist dort auch ein für die Beteiligung vorgesehener Fragebogen in digitaler Form zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung. In Papierform wird er in KW 14 und 15 in den kommunalen Mitteilungsblättern veröffentlicht. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem Bereich der Wern. Aber auch allgemein möchte man das Erleben von Wasser in den Ortschaften verbessern.

    Interessierte am Projekt „Wasser erLeben im MainWerntal“ werden gebeten, den Fragebogen entweder online auszufüllen oder die Papierform einfach aus dem Mitteilungsblatt herauszutrennen und ausgefüllt im Rathaus in Arnstein, Eußenheim, Gemünden, Gössenheim, Karlstadt oder Thüngen abzugeben oder als Scan an die angegebene Emailadresse zu schicken. Der Fragebogen wird zusätzlich auf den kommunalen Webseiten als PDF-Download zum selber ausdrucken verfügbar sein.

    Im zweiten Schritt war eine öffentliche Bürgerbeteiligungsveranstaltung für Mai angedacht. Angesichts der aktuellen Situation und Auswirkungen durch die Corona-Pandemie ist fraglich, ob diese tatsächlich stattfinden kann. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Bürger schon jetzt an der Fragebogenaktion beteiligen, die durch das mit der Konzepterstellung beauftragte Büro Toponeo durchgeführt wird.

    Konzept widmet sich hauptsächlich der Wern

    Im Rahmen von „Wasser erLeben im MainWerntal“ widmen sich die Stadt Gemünden mit ihrem Ortsteil Wernfeld sowie die fünf Allianzkommunen Arnstein, Eußenheim, Gössenheim, Karlstadt und Thüngen einem Element, das uns alltäglich in vielen Lebensbereichen begegnet und mit dem Main, der Wern, zahlreichen Bächen, Teichen, Wehren sowie Brunnen landschafts- und ortsbildprägend ist. Wasser ist unter anderem Lebensgrundlage, Lebensraum, Transportweg, Freizeitort und Gestaltungsmittel.

    Trotz sie begleitender Rad- und Wanderwege sind die Gewässer im Untersuchungsgebiet nicht immer erlebbar, insbesondere die Wern nicht. Daher widmet sich die Konzepterstellung hauptsächlich diesem verbindenden Element der sechs Städte und Gemeinden - der Wern.

    Teilweise führt der nach ihr benannte Radweg an den Kommunen vorbei, vorhandene Infrastrukturen und Sehenswürdigkeiten sind nicht immer angebunden. Hierfür sollen Lösungen gefunden werden, um die Attraktivität des Werntals als Erholungs- und Freizeitraum zu erhöhen und auch, um das touristische Angebot zu verbessern. Dabei sind die Anregungen und Ideen der Bürger vor Ort gefragt. Abgefragt werden unter anderem die Bedeutung von Wern und Wasser für den eigenen Ort, aber auch konkrete Projektideen.

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    Bearbeitet von Lena Berger

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