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    Gemünden

    VG Gemünden kauft neue Rechner und neue Programme

    Die Computer der VG laufen zwar. Sie laufen aber langsam. Und nach sechs Jahren sind die Geräte längst abgeschrieben.

    Sechs Jahre alt sind die meisten Rechner und Server, die die Verwaltungsgemeinschaft Gemünden einsetzt. Drei Geräte sind sogar noch ein Jahr älter, informierte VG-Geschäftsstellenleiter Alexander Rohner in der Gemeinschaftsversammlung. „Sie laufen noch“, sagte VG-Vorsitzender Martin Göbel. Doch die Rechner sind langsam und längst abgeschrieben. Die VG will die Geräte deswegen ersetzen.

    Vier Firmen wurden um Angebote gebeten. Eingegangen sei nur eines, berichtete Geschäftsführer Rohner. Die Firma Living-Data, die schon die bisherige Ausrüstung geliefert hatte, bot zwei Server und 16 Rechner zum Preis von rund 66000 Euro an. In diesem Betrag ist die Installation der Geräte bereits enthalten.

    Dabei zahlt die VG die Installation sofort, die Geräte werden über einen so genannten Mietkauf erworben, das heißt der Kaufpreis wird in Monatsraten über vier Jahre entrichtet. Die VG-Versammlung stimmte der Anschaffung einstimmig zu.

    Für ihre Verwaltung investiert die VG nicht nur in neue Rechner, sondern auch in neue Programme. So soll auf den neuen Geräten auch eine neue Version des Dokumentenverwaltungsprogramms installiert werden. Es sorgt dafür, dass die Mitarbeiter der VG von jedem Rechner auf jedes Dokument zugreifen können. Die VG-Versammlung segnete die Anschaffung, die rund 700 Euro kostet, einstimmig ab.

    Frankiermaschine wird ersetzt

    Vor allem im von Johannes Schmelz geleiteten Bauamt der VG wird die neue Version eines Programms zur Verarbeitung von Geo-Daten eingesetzt werden. Es fasst die Möglichkeiten zweier bisher eingesetzer Programme zusammen. Die Installation kostet 450 Euro, die jährliche Programmpflege knapp 130 Euro. Dazu kommen monatliche Gebühren fürs Abrufen von Geo-Daten. Die Anschaffung wurde einstimmig beschlossen.

    Auch eine neue Frankiermaschine wird die VG anschaffen. Das wurde einstimmig beschlossen. Die alte stammt aus dem Jahr 2011. Sie war vor einem Jahr schon einmal für 620 Euro repariert worden. „Wir dachten, es wäre nur eine Kleinigkeit“, verdeutlichte VG-Geschäftsführer Rohner. Hätte man gewusst, dass die Frankiermaschine jetzt schon wieder streikt, hätte man damals schon eine neue angeschafft.

    Sechs Firmen hat die VG um Angebote gebeten, vier antworteten. Günstigster Anbieter ist die Firma TE-Postline aus Niedernberg im Landkreis Miltenberg, bei der schon die bisherige Frankiermaschine gekauft worden war. Rund 1200 Euro muss die VG ausgeben. Dazu kommen monatlich etwa 12 Euro für die Verbindung zum Server der Post.

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