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    Triefenstein

    Virnekäs: Wir wissen nicht, wo wir finanziell stehen

    Punkt für Punkt aus der Sitzung des Triefensteiner Gemeinderates. Beratungen über Haushaltsplan voraussichtlich im Mai.

    Weil der Markt Triefenstein mit seiner Gemarkung an die Flur des Marktheidenfelder Stadtteils Altfeld angrenzt ist er als Träger öffentlicher Belange beim Marktheidenfelder Bebauungsplan "Gewerbegebiet Schlossfeld" gefragt wird. Die Verkehrsanbindung des betreffenden Areals erfolgt über die Kreisstraße MSP 31. Bedenken oder Einwendungen hatte der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung nicht vorzubringen.

    Die Befürchtung von Stefanie Engelhardt (CSU), dass im Zuge der Erschließung von Altfelder Industrie- und Gewerbeflächen möglicherweise ein höheres Verkehrsaufkommen für das Umfeld des Marktes Triefenstein zu rechnen sei, konnte Zweiter Bürgermeister Werner Thamm nicht bestätigen. Vor dem Hintergrund der Altfelder Entwicklung  schlug Stefanie Engelhardt vor, dass sich der Markt Triefenstein mit der Ausweisung weiterer Wohngebiete befassen sollte.

    Unterlagen waren lange im Landratsamt

    Wolfgang Virnekäs bemängelte, dass aktuell für das Jahr 2020 noch keine Haushaltsplanungen zur Verfügung stehen. "Wir wissen nicht, wie viel Geld wir haben", kritisierte der CSU-Sprecher und vermisste eine Einladung zur Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses. Beate Träger (SPD) sorgte für Aufklärung, als sie die überörtliche Rechnungsprüfung durch das Landratsamt Main-Spessart ins Spiel brachte. Die Karlstadter Behörde sei relativ lange im Besitz der notwendigen Akten gewesen. Virnekäs merkte weiter wörtlich  an: Man müsse zum Beispiel in Trennfeld Straßen reparieren, "und wir wissen nicht, wo wir finanziell stehen". Verwaltungsleiter Florian Hoh kündigte die Haushaltsberatungen für den kommenden Mai an.

    Stefanie Engelhardt sprach erneut den schlechten Zustand der Ulrich-Herold-Straße in Trennfeld an ("Das wird langsam kriminell") Es gebe auf diesem Verkehrsweg Absenkungen von bis zu 30 Zentimetern.

    Oskar Aschauer (CSU) erinnerte an den Antrag auf einen Ortstermin des Bauausschusses mit Besichtigung des neuen Kindergartens in Homburg. "Das ist nicht vergessen", erwiderte Sitzungsleiter Thamm, derzeit müsse sich die Kindergarten-Leitung nach dem kürzlichen Umzug in das neue Gebäude noch  mit einigen "Improvisationen" befassen.

    Elektrotankstelle in der Nähe des Homburger Schlosses

    Im Umfeld des Homburger Schlosses und des Julius-Echter-Platzes gibt es jetzt eine Elektrotankstelle für Autos. Dies teilte 2. Bürgermeister Werner Thamm zum Ende der Sitzung mit. Am Ratstisch war man ob dieser Nachricht etwas  enttäuscht, "eine Tankstelle für Fahrräder wäre besser gewesen" – nicht zuletzt, weil zum Homburger Weinfest viele Besucher mit dem Drahtesel kämen, hieß es am Ratstisch.

    Michael Riedmann (CSU) erkundigte sich, wie es um die Hausanschlüsse im Rahmen des Breitband-Ausbaues stehe. Er vermisse noch eine Antwort von der Telekom.

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