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    Duttenbrunn / Urspringen

    Vom Blitz getroffen: Frau auf dem Weg der Besserung

    Blitze über Haßfurt (Symbolbild). Deutschland wurde im vergangenen Jahr rund 446 000 Mal vom Blitz getroffen. Schweinfurt in Unterfranken ist neue "Blitz-Hauptstadt". Foto: Rene Ruprecht

    Der 49-jährigen Duttenbrunnerin, die am Dienstagabend, 1. Oktober, in Urspringen vom Blitz getroffen wurde, geht es besser. Wie ihr Mann auf Nachfrage mitteilt, wurde sie in der Würzburger Uniklinik zunächst in den Tiefschlaf versetzt und künstlich beatmet. In der Nacht vom 6. zum 7. Oktober wurde sie aufgeweckt – ein Lichtblick. Er sagt: "Sie ist noch auf der Intensivstation, darf aber langsam aus dem Bett raus." 

    Wie berichtet, waren die Frau und eine Begleiterin in Urspringen aus dem Auto ausgestiegen, weil sie in der dortigen Grundschule zum Blutspenden gehen wollten. Im selben Moment wurde die Duttenbrunnerin von einem Blitz getroffen. Von einem "Wahnsinnsdonner" berichteten die Rotkreuzler. Das Blutspendeteam leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein, unterstützt von der Rotkreuzgruppe Urspringen. Dem geschulten Personal gelang es, das Herz der Betroffenen wieder zum Schlagen zu bringen. Sie wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

    "Es war ein Riesenglück, dass sie rechtzeitig in guten Händen war", sagt ihr Mann. Und er ist heilfroh über die kompetente Behandlung im ZOM (Zentrum für Operative Medizin) in Würzburg. Ein Problem sei gewesen, dass sie sich übergeben musste und das Erbrochene in ihre Luftröhre gelangte. Die Begleiterin kam ebenfalls ins Krankenhaus, wo sie eine Nacht zur Beobachtung blieb und dann wieder entlassen wurde. Der Mann der 49-Jährigen ist guter Hoffnung und wagt zu sagen: "Ganz vorsichtig den Daumen nach oben."     

    Bei dem Vorfall ging übrigens auch die komplette Elektronik des Autos kaputt.

    Bearbeitet von Karlheinz Haase

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