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    Lengfurt

    Vom Kalkstein zum Zement

    Im Steinbruch verfolgen die Teilnehmer den Abbau von Kalkstein. Foto: Nadine Schubert

    Beim Ferienprogramms der Kommunalen Allianz Raum Marktheidenfeld konnten rund 25 Kinder und Jugendliche hautnah erleben, wie aus Kalkstein Zement hergestellt wird, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Nachdem Werkleiter Michael Becker anhand einer Videopräsentation bereits eindrucksvoll vorgeführt hatte, wie man durch eine Sprengung das benötigte Kalkgestein freilegt und alle mit Schutzausrüstung für das Werksgelände ausgestattet waren, stärkte man sich zunächst bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine für die weitere Tour.

    Im Anschluss ging es mit Schutzhelm, Warnweste und Schutzbrille in den Steinbruch. Dort konnten die Teilnehmer beobachten, wie loses Kalkgestein von riesigen Fahrzeugen aufgenommen und zur Weiterverarbeitung gebracht wurde. Da man zuvor bereits gelernt hatte, dass Kalkstein unter anderem aus Muscheln besteht, gab es für jeden die Möglichkeit, vor Ort mit einem Hammer mögliche Fossilien aus den Steinen zu klopfen. Einige Teilnehmer wurden nach eifrigem Steineklopfen sogar fündig und durften ihre Funde als Belohnung mit nach Hause nehmen.

    Dass es viele verschiedene Brennstoffe gibt, um den Hochofen zu beheizen, hatte die Gruppe bereits vom Werkleiter erfahren. So wurde unter anderem der große Berg an ausgedienten Autoreifen bestaunt, die ebenfalls als Brennstoff verwendet werden. Auch einen Blick in den Schaltstand und das Labor durften die Kinder und Jugendlichen werfen.

    Nach diesen ereignisreichen Stunden bedankten sich alle bei Michael Becker für die spannende Führung. Mit Sicherheit war es für einige nicht der letzte Besuch im Zementwerk Lengfurt, denn es gibt noch vieles zu entdecken.

    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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