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    Haibach

    Vorsicht vor betrügerischen Lederjackenverkäufern

    Seit vergangenem Freitag wurden der Polizei zwei Fälle gemeldet, bei denen ein Unbekannter angeblich hochwertigste Lederjacken zu günstigen Preisen anbot. In einem Fall zahlte ein Opfer 100 Euro. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

    Mit einem grauen oder anthrazitfarbenen Opel Kombi war laut Zeugen ein etwa 40- bis 50-jähriger Mann am Freitagmittag in Haibach im Landkreis Aschaffenburg unterwegs. Kurz nach 13 Uhr fuhr er dreist in den Hof eines Anwesens in der Schwalbengrube und bot den Bewohnern dort aus seinem Kofferraum heraus zunächst Töpfe und Messer zum Verkauf an. Danach pries er laut Polizei hochwertige Lederjacken zum Preis von 100 Euro an, die allerdings keinen Abnehmer vor Ort fanden.

    Gegen 14 Uhr war derselbe Mann dann in der Hauptstraße unterwegs und konnte einem Rentner zwei der minderwertigen Jacken für 100 Euro verkaufen.

    Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Betruges und warnt vor derartigen Haustürgeschäften, die gerne auch von Betrügern genutzt werden. Die Polizei rät, sich nicht von einem angeblichen Schnäppchenkauf täuschen und vom Verkäufer überrumpeln zu lassen. Vielmehr sollte beim Verdacht, dass es sich um einen Betrüger handeln könnte, sofort die Polizei alarmiert werden. Da die Täter in der Regel mit einem Fahrzeug unterwegs sind, bittet die Polizei, das Kennzeichen zu notieren und den Beamten mitzuteilen.

    Bearbeitet von Ralf Zimmermann

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