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    Wombach

    »Was für ein toller Start«

    Die Lohrer Kult- Band "Mir Zwä und Band" lieferte mit ihrem Programm einen gefeierten Auftritt. Foto: Frank Zagel

    Über 1000 Besucher zur Eröffnung am Donnerstag, begeisterte Sänger beim Wirtshaussingen am Freitag während des Seniorennachmittags – das Kreismusikfest der Wombacher Blasmusik hätte laut Veranstalter Gerd Ullrich nicht besser beginnen können. »Absolut super, was für ein toller Start«, war Ullrich begeistert vom Auftakt in das viertägige Fest.

    Der erste Tag begann um 10.30 Uhr mit einem zünftigen Keiler Frühschoppen, musikalisch begleitet von der Wombacher Blasmusik. Neben den Begrüßungsreden von Sabine Sitter als stellvertretender Landrätin und dem Lohrer Bürgermeister Mario Paul, bedankte sich auch die Vorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Franziska Behl, für das Engagement der Wombacher Blasmusik.

    Dass Paul mehrere Schläge für den Bieranstich benötigte, nahm er humorvoll. »Das ist für mich eine Probe für die Festwoche«, richtete er sich launig an die Besucher. Als dann das Bier reibungslos fließen konnte, füllte sich auch im Nu das Festzelt.

    Lob für die Außenanlage

    Das hervorragende Vatertagswetter lockte immer mehr Besucher an. Gerade die Außenanlage im Stil eines Biergartens mit Liegen und als Lounge gestaltet, lockte die Gäste, vor allem Jugendliche, in großen Scharen an. Sitzplätze waren im Laufe des Nachmittages dort kaum welche zu finden. Hier bewies Ullrich mit seinen Helfern ein glückliches Händchen, Lob für dieses außergewöhnliche Ambiente, eingerahmt von einem hölzernen Zaun, wurde ihm von allen Seiten zugetragen, wie er berichtete.

    Als besondere Überraschung für verdiente Vereinsmitglieder ernannte Ullrich vier Musiker zu Ehrenmitgliedern. »Es gibt wohl kaum einen würdigeren Rahmen, um sich ausdrücklich für Euren Einsatz zu bedanken«, führte Ullrich aus.

    Der Dirigent und zweite Vorsitzende der Wombacher Blasmusik, Klaus Hübner, Roman Hahn mit 79 Jahren als ältester aktiver Musiker sowie Walter Siegler mit Klaus Probst für ihren Einsatz im Vorstand wurden ausgezeichnet. Alle vier Mitglieder sind bereits seit über 30 Jahren im Verein tätig.

    Am Nachmittag übernahm der Patenverein »Spessartklänge« aus Rothenbuch die Bühne, der von den »Original Kasseler Musikanten« abgelöst wurde. Dabei bewährte sich der Aufbau von zwei sich gegenüberstehenden Bühnen, da die Musiker ohne Auf- und Umbauzeiten spielen konnten. Wie Ullrich gegenüber der Redaktion erklärte, ging am Eröffnungstag »alles Schlag auf Schlag«.

    Partystimmung

    Gerade am Donnerstag setzten die Initiatoren auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das auch junge Menschen zu begeistern vermochte. Nach der traditionellen Blasmusik übernahm die Gastkapelle »Grösmeijers Markelo« aus Holland die Bühne und lud bei Partystimmung mit Schlagern und Apres-Ski-Hits am späten Nachmittag zum Feiern ein.

    Mit etwas Verspätung spielte die im Main-Spessart-Raum bekannte Band »Mir Zwä und Band« auf. Von den Veranstaltern als Kultband bezeichnet, gelang es den Musikern um Urgestein Georg Fath am Bass spielend, die Stimmung auf den Höhepunkt zu bringen. Der mehrstimmige Gesang von Fath, der quirligen Sängerin Sharon Göpfert, Uwe Heppenstiel an der Gitarre, Achim Gössel am Keyboard und Thomas Dettler, ebenso an der Gitarre, gilt als Alleinstellungsmerkmal dieser Band, was besonders beim Stück »Bohemian Rhapsody« von Queen zu genießen war. Gerald Schmidt am treibenden Schlagzeug und die Saxofoneinlagen von Susanne Buld rundeten den gelungenen Auftritt ab. »Twistin & Shakin« und weitere Rock´N’Roll Klassiker ließen die Leute vor der Bühne tanzen. Der Sound war bei allen musikalischen Aufführungen außerordentlich gut abgemischt.

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