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    Karlstadt

    Weltladen: Initiative gegen Kinderarbeit und Umweltzerstörung

    Im Weltladen in Karlstadt liegen Unterschriftenlisten aus. Mit einem Lieferkettengesetz sollen Unternehmen verpflichtet werden, auch im Ausland Umweltstandards zu achten.
    Gegen Kinderarbeit wendet sich eine Initiative, die der Weltladen Karlstadt unterstützt. Unser Archivbild zeigt einen Jungen in Indien, der Pflastersteine für Europa bearbeitet. Foto: Divyakant Solanki

    Tote bei Fabrikbränden, ausbeuterische Kinderarbeit, zerstörte Regenwälder –der Weltladen in Karlstadt beklagt Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im internationalen Handel und unterstützt eine bundesweite Unterschriftenaktion, die ein sogenanntes Lieferkettengesetz fordert. Wer unterschreiben will, kann das ab sofort tun. Die Unterschriftenliste liegt im Weltladen Karlstadt aus. 

    Die Unterschriftenaktion wendet sich direkt an die Bundeskanzlerin. Sie wird aufgefordert, ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen, durch das deutsche Unternehmen verpflichtet werden, auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Geschädigte müssen auch vor deutschen Gerichten ihre Rechte einklagen können. Die Unterzeichner erwarten, dass die Bundeskanzlerin den Schutz der Menschenrechte zur Chefinnensache macht.

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