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    Karlstadt

    Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus?

    Im Bild zu sehen sind Schüler der 8. Jahrgangsstufe, die mithilfe eines Peltier-Elements Temperaturunterschiede in Energie umwandeln. Foto: Peter Wenger

    Klimaschutz ist wichtig – Die Fridays for future-Bewegung hat aktuell großen Anteil daran, dass die Energiegewinnung, deren Konsum sowie der Ausbau regenerativer Energiequellen einen Platz ganz oben auf der Tagesordnung ergattert haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Realschule Karlstadt. Doch wie hängt nachhaltige Gewinnung von Energie mit dem Klima eigentlich zusammen? Wie kann klimafreundliches Leben im Alltag aussehen? Welchen zukunftsweisenden Beitrag können Forschung und Technik leisten?

    An der Karlstadter Realschule wurden Schülern diese Fragen anhand eines Projekts der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) in Zusammenarbeit mit der Firma va-Q-tec AG  beantwortet.

    Forschendes Lernen

    Anhand praktischer Experimente werden technologische Möglichkeiten aufgezeigt, wie zukünftig die Energieversorgung gewährleistet ist. Im Mittelpunkt dieses Projektes steht laut Pressebericht die Praxis – forschendes Lernen ermöglicht den Schülern selbstständige Erfahrungen sowie Erkenntnisgewinnung. Unter anderem erhalten sie ein besseres Verständnis über die Relevanz der Energieversorgung im Alltag und lernen nebenbei, dass es notwendig ist, Nutzungsgewohnheiten zu überdenken und zu verändern. Dabei setzen sie sich auch mit Chancen und Hindernissen dieses Prozesses auseinander und lernen neue Technologien kennen. Ebenfalls wird das Verständnis für globale und regionale Auswirkungen des Energiekonsums gefördert, heißt es weiter, als auch der Beitrag von Forschung und Entwicklung zur Lösung der Energieproblematik beleuchtet.

    Die Arbeit erfolgte in Kleingruppen, wobei die Schüler von den IJF-Mitarbeitern betreut wurden. Sie durften selbst loslegen und zum Beispiel in Erfahrung bringen, wovon die Standortwahl für Windkraftanlagen abhängt, wie hoch der Stromverbrauch eines Handys wirklich ist oder wie technisch ausgetüftelte Patente beim Einsparen von Strom helfen können. Zudem lernten die Schüler etwas über den so genannten CO2-Fußabdruck.

    In Kürze folgt ein zweiter Besuch der IJF, bei dem es unter anderem auch um effiziente Dämmlösungen gehen wird. Initiiert wurde das Projekt im Rahmen der Klimaaktionstage der Karlstadter Schulen von Physiklehrerin Regine Heinz.

    Bearbeitet von Lena Bayer

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