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    Aschfeld

    Wirtshaussingen und Führungen in der Kirchenburg Aschfeld

    Im der original nachgebauten Dorfwirtschaft bewirtete der Dorfwirt Ludwig Müller die Gäste.
    Im der original nachgebauten Dorfwirtschaft bewirtete der Dorfwirt Ludwig Müller die Gäste. Foto: Ernst Schneider

    Am Tag des offenen Denkmals beteiligten sich auch die Aschfelder wieder mit ihrer historischen, als Flieh- und Wehrburg ausgebildeten Kirchenburg. Sie öffneten Türen und Gaden und luden zur Besichtigung ein. Im Laufe der Zeit wurden zu jedem Jahr des offenen Denkmals weitere Gaden restauriert und ausgebaut, sodass heute 20 Projekte das Leben der Vorfahren auf dem Land darstellen.

    Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals fanden Kirchenburgführungen mit Lore Göbel, Ute Rüth und Brigitte Obenhin durch die einzelnen Gaden statt und mit Melanie Wagner an der Gitarre startete ein Wirtshaussingen in der alten Gastwirtschaft. Dazu schenkte Wirt Ludwig Müller frischen Apfelmost aus. Bei den Führungen gab es Einblicke in die Handwerkskunst des Büttners und in die Technik des Schnapsbrenners. Ferner wurde der Verlauf eines Schulalltages und Einblicke in den Geschäftsverkehr der Darlehenskasse gezeigt.

    Die Beginen boten Klosterlikör, Klostergebäck und Türkränze an. Die Bezeichnung Begine steht seit dem 12. Jahrhundert für alleinstehende Frauen, die ein Leben in Wohn- und Arbeitsgemeinschaft mit gleichgesinnten Frauen jenseits von Ehe und Kloster wählten.

    Der Gemeindebackofen war geschürt und "Matteplootz" sowie "Rieweleskuchen" wurden den Gästen serviert. Auch Norbert Strauß hatte sein Steinmetzatelier geöffnet. Die Bewirtung der zahlreich gekommenen Interessenten hatte der Kindergarten Aschfeld übernommen.

    Melanie Wagner lud mit ihrer Gitarre zum Wirtshaussingen ein.
    Melanie Wagner lud mit ihrer Gitarre zum Wirtshaussingen ein. Foto: Ernst Schneider
    Die Beginen banden Türkränze und schenkten Klosterlikör aus.
    Die Beginen banden Türkränze und schenkten Klosterlikör aus. Foto: Ernst Schneider
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    Bearbeitet von Ernst Schneider

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