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    Retzstadt

    Ziel der ILE: Gemeindeflächen insektenfreundlich bewirtschaften

    Auf Einladung der Gemeinde kam die Geschäftsführerin Felicitas Kempf von der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) zur Sitzung des Gemeinderats, um über die bisherigen Aktivitäten zu informieren. Dabei nannte sie mit Flächenmanagement und Innenentwicklung (Leerstanderfassung/Eigentümeransprachen/Innen statt Außen), sowie Allianz als Plattform, Berichte des Amts für ländliche Entwicklung und Regionalmanagements/Gewasserentwicklungskonzept und EU-Hydrousa (nachhaltige Wassernutzung) als Allianzprojekte 2019.

    Ferner sei in mehreren Sitzungen über die Obdachlosenunterbringung beraten worden, wobei man auf gegenseitige Unterstützung Wert legte. Um ein Kooperationskonzept in der Zusammenarbeit gemeindlicher Bauhöfe zu erreichen, seien verschiedene Aktivitäten wie Bauhofleitertreffen und Besichtigungen von bereits bestehenden Kooperationskonzepte erfolgt. Ziel sei es, auch ein Kooperationskonzept für die Bauhöfe der in der ILE zusammengeschlossenen Gemeinden Erlabrunn, Himmelstadt, Leinach, Margetshöchheim, Retzstadt, Zell und Zellingen zu erreichen. Die Kosten eines solchen Zusammenschlusses würden vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken mit 75 Prozent gefördert.

    Letztendlich sei auch ein Interkommunales Blühstreifenkonzept erarbeitet worden. Dabei seien die Aktualität von Biodiversität und Blühflächen behandelt worden. Teilweise seien hier auch schon vereinzelt Obst- und Gartenbauvereine integriert. Felicitas Kempf betonte auch, dass hier schon an die Gemeinden appelliert worden sei, mit gutem Beispiel voranzugehen, denn das langfristige Ziel sei, möglichst viele gemeindliche Flächen insektenfreundlich zu bewirtschaften, damit ein sicht- und messbarer Effekt erreicht würde. Auch hier wird eine Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung in Aussicht gestellt.

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