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    Homburg

    Zur Feier des Homburger Schoppen-Festivals

    In der Homburger Schlossscheune starteten die Feierlichkeiten zum Jubiläum "50 Jahre Homburger Weinfest". Foto: Günter Reinwarth

    Mit einem stimmungsvollen bacchantischen Sommerabend sind am Samstag in der schön dekorierten Schlossscheune die Feierlichkeiten "50 Jahre Homburger Weinfest" eröffnet worden. Homburgs "Kulturtempel", einst mit großherziger finanzieller Unterstützung der Ortsvereine ausgebaut, präsentierte sich  wieder einmal als das kulturelle Schaufenster der Dorfgemeinschaft. Fast alle ehemaligen Homburger Weinprinzessinnen lieferten an der Festtafel der Schlossscheune im festlichen Dirndl-Outfit eine optische Visitenkarte, wie man sie nicht alle Tage bewundern darf.

    Peter Weis, Geschäftsführer der aus sieben Ortsvereinen bestehenden Weinfest-UG, findiger Organisator des am kommenden Wochenende beginnenden Jubiläums, wurde als Moderator nicht müde, die Auftaktveranstaltung gut in Szene zu setzen und bei einer Weinprobe Homburgs "flüssige Edelsteine" zu präsentieren. Wie Silvaner, Weißburgunder, Kerner, Domina und Spätburgunder im Glase schmecken, davon durften sich die Festgäste im Rahmen einer Verkostung von Kallmuth- und Edelfrau-Kreszenzen überzeugen. Mehrfach erreichte dabei eine Menge Lob und Aufmerksamkeit die fast 70 Köpfe zählenden Homburger Winzer als tüchtige Aushängeschilder des heutigen Triefensteiner Ortsteils am östlichen Mainviereck mit 55 Hektar Rebfläche.

    Musikalische Grüße von Werner Thamm

    Geburtstagsgrüße des Marktes Triefenstein übermittelte der stellvertretende Rathaus-Chef Werner Thamm. Als Mitglied der ehemaligen "Firebirds" aus Lengfurt, einer Band mit fast schon legendärem Kultcharakter, überbrachte er instrumentale Geburtstagswünsche mit Gitarrenbegleitung. Lautstarker Beifall begleitete seinen Auftritt.

    Unterstützt von einer Bilderschau rief Peter Weis die Entwicklung des Homburger Weinfestes seit 1969 in Erinnerung. Dabei dankte er immer wieder den zahlreichen Helfern aus der Dorfgemeinschaft, ohne deren Engagement wohl kein Homburger "Schoppen-Festival" in der heutigen Form möglich gewesen wäre. Auch Weinprinzessin Lena Dornbusch lobte mit einem netten Grußwort den Einsatz der vielen Helfer vor und hinter den Kulissen.

    Dokumentation der vergangenen 50 Jahre

    Dokumentarisch wurde den Besuchern eine Fotoschau vor Augen geführt, die Lothar Huller als Vorsitzender des Kulturvereins Schloss Homburg mit Hilfe eines Autorenkreises auf der Empore der Schlossscheune vorbereitet hatte. Die Dokumentation belegte ferner eine 50-jährige Ortsgeschichte mit vielen kulturelle Ereignisse.

    Da zu einem guten Wein auch eine schmackhafte Beilage gehört, wurde am Festabend ein Drei-Gänge-Menü des Landgasthofes in Uettingen gereicht. Den Besuchern mundeten diverse Dips als Vorspeise und Fränkische Poularde auf Geflügelsoße mit hausgemachten Spätzle.

    Mit dem Engagement der Komödiantin Sonja Kirchhoff hatte der Veranstalter einen guten Griff getan. Sie erreichte, als Domina und Spätburgunder "verkleidet" und stimmlich an Hildegard Knef erinnernd,  stets die Herzen und Aufmerksamkeit der Zuschauer.

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