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    KARLSTADT

    Zuschuss für Motorsegler, Ruderboot und Wettkampfteilnahmen

    Fast 7500 Euro Zuschuss erhält der Luftsportclub Karlstadt für die Anschaffung eines gebrauchten Motorseglers. Das sind zehn Prozent des Anschaffungspreises in Höhe von knapp 75.000 Euro. Das haben die im Jugend-, Kultur- und Schulausschuss vertretenen Stadtratsmitglieder ebenso einstimmig beschlossen, ebenso die Förderung weiterer Vereine.

    So bekommt die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Karlstadt-Gambach-Lohr einen Zuschuss von gut 2200 Euro als Förderung des Spitzensports. An deutschen und sogar internationalen Wettkämpfen haben zwölf Sportlerinnen und Sportler teilgenommen. Die LG hatte dabei Kosten von zusammen 11 000 Euro zu tragen. Der dickste Brocken waren die Fahrtkosten mit mehr als 4000 Euro.

    Erfolgreiche Kegler

    Der Karlstadter Sportkegelclub „Bavaria“ Damen bekommt einen Zuschuss von gut 800 Euro. In der vergangenen Saison kegelte das Team in der 2. Bundesliga Mitte. Für Kegelbahnmieten mussten mehr als 3000 Euro aufgebracht werden, hinzu kamen im Wesentlichen Fahrten und Übernachtungskosten, sodass sich die Ausgaben auf mehr als 4000 Euro beliefen.

    Damit fast identisch sind der Zuschuss und die Kosten für die „Bavaria“-Herren. Diese Mannschaft startet in der Bayernliga.

    Gut 1000 Euro erhält der Ruder-Club Karlstadt. Er hat einen gebrauchten Kunststoff-Rennvierer ohne Steuermann für 4000 Euro und eine Beschallungsanlage für die Trainingsräume für gut 1000 Euro beschafft.

    Der Reit- und Pferdefreunde-Verein Heßlar hatten um einen Zuschuss gebeten für die Instandhaltung des sogenannten Vorbereitungsplatzes für das Reitturnier und den Austausch eines Fensterelements an der Reithalle. Dafür wird ihm ein Zuschuss von gut 1300 Euro gewährt.

    174 Euro beziehungsweise 20 Prozent Zuschuss erhält der Schützenverein Rohrbach für die Anschaffung eines Luftgewehrs zum Preis von 870 Euro.

    Schulen besichtigt

    Die Ausschussmitglieder besichtigten zu Auftakt ihrer Sitzung die Schulhäuser in Karlburg und Wiesenfeld. In Karlburg wird an dem alten Schulgebäude als größtes Vorhaben voraussichtlich außen eine Fluchttreppe angebracht. Drei Schulklassen werden dort unterrichtet. Ein Klassenzimmer ist für die Mittagsbetreuung hergerichtet.

    In Wiesenfeld überzeugten sich die Ausschussmitglieder von den Neuerungen der vergangenen zwei bis drei Jahre. Es wurden neue Fenster eingebaut. Baulich ist die Schule in einem guten Zustand. Nun geht es um die Frage, ob zusätzlich zur dritten und vierten Klasse weitere Klassenzimmer digital ausgestattet werden sollen. Es handelte sich jetzt erst einmal um reine Besichtigungen. Beratungen und Beschlüsse erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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