• aktualisiert:

    FELLEN

    Zwei Euro pro Einwohner für Freibad Burgsinn

    Bürgermeisterin Zita Baur und ihr Gemeinderat sind dankbar, mit dem Burgsinner Freibad eine attraktive Freizeiteinrichtung in erreichbarer Nähe zu haben. Aus diesem Grund stellte die Gemeinde Fellen in der gemeinsamen Sitzung aller Kommunalgremien der Sinngrundallianz den Antrag, mit einem kleinen finanziellen jährlichen Beitrag aller Sinngrundgemeinden den Erhalt des Freibades sichern zu helfen.

    In der jüngsten Zusammenkunft des Fellener Gemeinderats begründete Zita Baur den Antrag damit, dass alle Bürger des Sinngrunds diese Freizeiteinrichtung nutzen und jeder Kommune deren Sicherung wichtig sein sollte. Der Markt Burgsinn selbst hat 2017 und 2018 rund 350 000 Euro für Investitionen im Bad geschultert und der jährliche Verlust betrug 2017 stolze 180 000 Euro, erklärte die Bürgermeisterin.

    Die Gemeinderäte beschlossen einstimmig, den Erhalt des Freibades Burgsinn heuer mit der Kostenübernahme der zehn angeschafften Sonnenliegen in Höhe von 2650 Euro zu übernehmen. Gleichzeitig legte das Gremium fest, dass die Gemeinde Fellen ab dem Jahr 2019 bis auf Widerruf einen jährlichen Unkostenbeitrag von zwei Euro je Einwohner an das Freibad leistet.

    Die Ausweisung von drei zentrumsnahen Baugrundstücken auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks scheint trotz zahlreicher bürokratischer Hürden doch auf die Zielgerade einzubiegen. In der Sitzung Anfang Juli hatte der Gemeinderat eine vom Wasserwirtschaftsamt gewünschte Empfehlung einer rund 10 000 Euro teuren „3-D-stationären Abflussberechnung zur Ermittlung eines Überschwemmungsgebietes bei einem 100-jährigen Hochwasser“ abgelehnt. Vielmehr hielt das Gremium eine Aufnahme in den Satzungstext für ausreichend, dass die jeweilige Bodenplatte der Häuser 15 Zentimeter über dem Geländeprofil auszuführen ist. Dieser mit dem Landratsamt abgestimmten Abgrenzungssatzung erteilte der Gemeinderat einmütig grünes Licht.

    Bürgermeisterin Baur berichtete von Schmierereien an der denkmalgeschützten und aus dem 16. Jahrhundert stammenden „Alten Burg“. Irgendwelche Zeitgenossen haben sieben rohe Eier an das ehemalige Amtshaus der Grafen von Rieneck geworfen und die Flecken sind sehr schwierig zu beseitigen. Die Gemeinde fordert jetzt die Verursacher auf, sich zu melden und den Schaden zu beseitigen. Sollte bis zum 1. August keine Meldung eingegangen sein, wird die Tat zur Anzeige gebracht, zeigte sich Baur kompromisslos.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!