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    Himmelstadt

    Zweiter Bürgermeister Uwe Menth kandidiert nicht mehr

    Uwe Menth, zweiter Bürgermeister in Himmelstadt, will nicht mehr kandidieren. Foto: Barbara Wolf

    Für die Kommunalwahlen 2020 musste der Gemeinderat einen Wahlleiter mit Stellvertreter berufen. Die Rechtslage sieht vor, dass Personen, die sich zur Wahl stellen oder für diese Wahlen eine Aufstellungsversammlung geleitet haben oder bei dessen Wahlen Beauftragter für den Wahlvorschlag oder dessen Stellvertretung sind, nicht berufen werden können. Bürgermeister Herbert Hemmelmann gab bekannt, dass Zweiter Bürgermeister Uwe Menth nicht mehr kandidieren wird. Da Hemmelmann auch nicht zur Wahl steht, ist es möglich, die beiden Bürgermeister Herbert Hemmelmann und Uwe Menth zu benennen. Dem stimmte der Gemeinderat mit zwölf Stimmen zu.

    Ein Gesamtkonzept mit Planung für die künftige Friedhofsgestaltung schlug Bürgermeister Hemmelmann vor. Es sind 45 leere Grabstätten im Friedhof, also genug Plätze für Beerdigungen. Bei einer Umgestaltung zu Urnengräbern werden es noch mehr.

    Zu Beginn der Debatte fragte Uwe Menth, welches Ergebnis erwartet wird. Ob auch Umbettungen geplant seien. Dies sei Aufgabe eines Planers, meinte Hemmelmann. Harald Gangl hätte die Debatte gerne auf die Zeit nach der 1200 Jahrfeier verschoben. Ingrid Haimann war für ein Gesamtkonzept, das jetzt mit den Angehörigen abgesprochen wird. Auch Rudi Schmitt findet es wichtig, jetzt zu planen. Er würde die Bauabteilung der Verwaltung beauftragen Vorschläge zu machen.

    Zur Umgestaltung des Friedhofs ist ein Konzept nötig

    Michael Radke fragte nach, ob die Planung von Landschaftsarchitekt Günter Hurrlein für die Urnengräber umgesetzt wird. Diese Entwürfe könnten im Dezember umgesetzt werden, gab Hemmelmann an. Rainer Paulus sagte, was bringt ein Gesamtkonzept auf die Schnelle, wir müssen wissen, was wir wollen. Was soll der Planer liefern? Gangl schlug vor, Fotos in anderen Friedhöfen zu machen, um vergleichen zu können. Dazu soll nach Meinung von Uwe Menth der Ist-Stand ermittelt werden. Bürgermeister Hemmelmann fasste zusammen, wir müssen den Planungsbüros einzelne Stufen vorgeben und Informationsgespräche mit den Planern führen und uns dafür zusätzlich die Zeit zur Entscheidung nehmen. Der Friedhof soll umgestaltet werden, beschloss der Gemeinderat einstimmig. Für Ende Januar sollen mehrere Planer eingeladen werden.

    Einer Umnutzung der Grünfläche vor dem Friedhof am Friedhofsweg zu einem Bauplatz stimmten elf Räte mit einer Gegenstimme von Rainer Paulus zu. Der Gemeinde entstehen keine Kosten, bis sich ein Käufer findet.

    Kanalbefahrung war billiger

    Bürgermeister Hemmelmann informierte, dass die Abrechnung der Kanalbefahrung statt 90 000 Euro nur 75 000 Euro gekostet hat, das heißt 15 000 Euro günstiger ausgefallen ist. Genehmigt wurde die Restaurierung und Versetzung des "Hexenbildes". Für zehn Jahre Arbeitskreis Tourismus spendierte die Gemeinde den Helfern eine Vesper zu ihrer Feier. Arbeitskreise sollen weiter unterstützt werden. Der Arbeitskreis Weihnachtsmarkt hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt und treibt den Aufbau voran. Zur Eröffnung des Weihnachtspostamtes kommt die Vorsitzende des VDK Verena Bentele. Die Digitalministerin Judith Gerlach hat für 2020 zugesagt. Die Zahl "1200" steht in der Region "Am Giebel". Kurt Khauer und Harald Gangl sowie der AK Tourismus haben die sechs Meter hohen Zahlen dort aufgestellt.

    Ein Vororttermin an der Unterführung mit Bayernwerk und Landratsamt ergab, dass hier Beleuchtung fehlt und Lampen installiert werden müssten. Probleme gab es beim Abwasserzweckverband im Kanal am Zellinger Schwimmbad. Wurzeleinwüchse versperrten den Ablauf, der saniert werden muss. Hier wird die Gemeinschaft zur Kasse gebeten.

    Über die Feuerwehrübung am 2. November in Duttenbrunn berichtete Rudi Schmitt. Die Übungen in der Verwaltungsgemeinschaft werden inzwischen als Schulung durchgeführt, damit im Notfall die Zusammenarbeit gut funktioniert. Die Feuerwehrleute wurden in Atemschutz und Rauchentwicklung, Personensuche und Besprechung ausgebildet. Die nächste Übung wird in Himmelstadt durchgeführt. In den letzten zwei Wochen wurden vier Einsätze geleistet. Zwei Verkehrsunfälle an der Einmündung der B 27, ein Brand im Gewerbegebiet und eine längere Ölspur wurden beseitigt.

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