• aktualisiert:

    Retzstadt

    BayernFunk App wird in Retzstadt erprobt

    In Zusammenarbeit mit der Versicherungskammer Bayern und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering ist mit dem Projekt der Bayerischen Staatsregierung "Digitale Dörfer" die BayernFunk App entstanden. Sie kann ab sofort für mobile Endgeräte (Smartphone/Tablet) kostenlos heruntergeladen und benutzt werden. Dritter Bürgermeister Thomas Happ erläuterte, dass somit auch für die Gemeinde Retzstadt, deren Einwohner, Vereine und andere Gruppen eine Möglichkeit der digitalen Vernetzung zur Verfügung stünde. Gerade jetzt in der Corona-Krise sei dies eine hervorragende Hilfestellung. Die Gemeinde könne wichtige Mitteilungen weitergeben und Bürger könnten Hilfeleistungen anbieten. Innerhalb eines engen Personenkreises befände sich die App in Retzstadt in der Erprobungsphase. Bei erfolgreicher Erprobung würde alles entsprechend erweitert.

    Buswartehäuschen werden neu gestaltet

    Der Gemeinderat genehmigte die Gestaltung der Buswartehäuschen an der Stegstraße und an der Kapelle. Zum Preis von 380 Euro wird das Wartehäuschen Stegstraße mit dem weißen Schriftzug auf rotem Untergrund "Retzstadt ist bunt" und verschiedenen farbigen Ornamenten versehen. Das Häuschen an der Kapelle wird Wanderkarten und eine Skizze des Besinnungsweges Retztal enthalten. Ferner trägt es die Aufschrift "Retzstadt, Dorf der Wege". Diese Gestaltung kostet 441 Euro. Die Arbeiten hat der Rat an die Firma "bluhm Werbung – Gestaltung und Beschriftung" vergeben.

    Ohne Gegenstimmen erteilte der Rat sein Einvernehmen für die Verlängerung der Mitgliedschaft beim "ZweiUferLand Tourismus". Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 4284 Euro. Die Vertragslaufzeit geht bis 31. Dezember 2025. Ein weiterer Beschluss, ein absolutes Halteverbot zwischen dem Anwesen Hauptstraße 26 und Einmündung Wethstraße bei der Verkehrsbehörde am Landratsamt zu beantragen, wurde ebenfalls ohne Gegenstimmen gefasst.

    Obstbäume sollen bedarfsgerecht bewässert werden

    Nach längerer Diskussion entschied der Gemeinderat, die gemeindlichen Obstbäume nicht einer generellen Bewässerung zu unterziehen, sondern eine Bewässerung bedarfsgerecht durchführen zu lassen. Laut vorliegendem Angebot der Firma "Agrar-Service May" aus Retzstadt, so Bürgermeister Karl Gerhard, würde eine Bewässerung der 144 gemeindlichen Bäume jeweils 600 Euro kosten. Dies erschien jedoch der Mehrheit der Räte zu teuer. Daher einigte man sich, die Bäume für die Bewässerung von den Gemeindearbeitern vorbereiten und für dieses Jahr bedarfsgerecht bewässern zu lassen. Es wurde festgelegt, dass die Kosten für 2020 die Summe von 2500 Euro nicht übersteigen dürfen.

    Schnell einig war sich das Ratsgremium bei der Entscheidung über einen Bauantrag zum Wohnungsumbau mit Aufstockung in Retzstadt, Gänsweg 1. Ohne Gegenstimmen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

    Zum Abschluss des öffentlichen Sitzungsteils informierte der Bürgermeister, dass er sich wegen der anstehenden Auflösung der SB-Filiale der Sparkasse an Landrätin Sabine Sitter gewandt habe, sich für die Erhaltung der Retzstadter SB-Filiale über den vorgesehenen Termin der Schließung hinaus einzusetzen.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!