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    Arnstein

    Betreutes Wohnen in der Arnsteiner Altstadt

    Aus zwei mach eins - Für das Projekt "Betreutes Wohnen in der Arnsteiner Innenstadt" wurden zwei Anwesen zu einem zusammegelegt. Im Bild Projektsteuerer Architekt Alfons Mühlrath und Bauunternehmer Martin Fischer.
    Aus zwei mach eins - Für das Projekt "Betreutes Wohnen in der Arnsteiner Innenstadt" wurden zwei Anwesen zu einem zusammegelegt. Im Bild Projektsteuerer Architekt Alfons Mühlrath und Bauunternehmer Martin Fischer. Foto: Elisabeth Eichinger-Fuchs

    Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten am Projekt Betreutes Wohnen der Sozialstation St. Nikolaus in Arnstein. Die beiden zusammengebauten Anwesen Marktstraße 58 und Goldgasse 2 in der Arnsteiner Altstadt sollen in ein Gebäude für Betreutes Wohnen umstrukturiert werden. Bauinitiator ist der Vorsitzenden der Sozialstation St. Nikolaus, Altbürgermeister Roland Metz. Ihm ist es wichtig, dass für Senioren das Wohnen in der Altstadt mit kurzen Wegen zum Lebensmittelmarkt, zum Arzt oder zum Spazierengehen möglich ist. Finanziell unterstützt wird die Baumaßnahme durch die Bayerische Staatsregierung und die Städtebauförderung.

    Seit Herbst 2019 wird Roland Metz bei der Bauausführung durch Architekt Alfons Mühlrath unterstützt. Derzeit ist das Bauunternehmen Martin Fischer mit den Abbrucharbeiten beschäftigt. Für den Personenaufzug wurde eine tiefer liegende Bodenplatte geschaffen. Mit den Abbrucharbeiten erfolgten zeitgleich die Entrümpelungsarbeiten. Dabei mussten die unterschiedlichen Baustoffe getrennt  werden. "Das ist in den Wintermonaten nicht leicht", sagt Architekt Alfons Mühlrath. Nicht alle Baustoffhöfe haben in der kalten Jahreszeit geöffnet. Damit verbunden war eine Zwangspause bei den Abbrucharbeiten.

    Herausforderung war Sicherung der Nachbargebäude

    Die Rohbauarbeiten und das Einbringen der Bodenplatten auf der ersten Ebene sind zwischenzeitlich fertig. Um auf das erforderliche Höhenniveau zu kommen, mussten im Erdgeschoss in der Goldgasse die Höhen der befestigten Böden nach unten korrigiert werden. "Diese Tätigkeiten waren aufgrund der Arbeiten innerhalb der Gebäude für die Öffentlichkeit kaum einzusehen", so Mühlrath.

    Eine Herausforderung war die Sicherung der Nachbarbebauung in der Marktstraße während der Abbrucharbeiten. Hier lobt Architekt Alfons Mühlrath die Baufirma Fischer ganz besonders. „Dass da nichts passiert ist, ist dem vorsichtigen Vorgehen des Bauunternehmens zu verdanken und den sorgfältigen Überprüfungen durch das Statikbüro Härth aus Karlstadt.

    Einen erheblichen Anteil am positiven Verlauf brachten auch die vorausgehenden Untersuchung und die enge Koordination zwischen den Nachbarn und dem Projektsteuerer Mühlrath.

    Fertigstellung wahrscheinlich im April 2021

    Im Haus Marktstraße 58 werden drei Wohneinheiten entstehen. Eine davon hat 36, die beiden anderen 46 Quadratmeter. Im Haus Goldgasse 2 entstehen fünf Wohneinheiten zwischen 26 und 64 Quadratmetern. Jede Wohnung ist durch den Aufzug barrierefrei zu erreichen.

    Aktuell ist die Firma Martin Fischer mit Betonierarbeiten beschäftigt. Die nächsten Schritte sind die Fortführung der Rohbauarbeiten in den beiden Gebäuden. Mit der Fertigstellung des Projektes wird bis April 2021 gerechnet. Die Gesamtkosten inklusive der Innenausstattung sind mit zwei Millionen Euro beziffert.

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