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    Birkenfeld

    Bürgermeister informiert über die zahlreichen Bauvorhaben

    Werden in der Graf-Georg-Straße/Friedhofstraße schon bald Temposchwellen für eine Verkehrsberuhigung sorgen ? Diese Straße wird derzeit gerne als Abkürzung genutzt und sorgt für Unmut unter den Anwohnern.
    Werden in der Graf-Georg-Straße/Friedhofstraße schon bald Temposchwellen für eine Verkehrsberuhigung sorgen ? Diese Straße wird derzeit gerne als Abkürzung genutzt und sorgt für Unmut unter den Anwohnern. Foto: Sabine Eckert

    Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat den Bauantrag zur Erweiterung einer bestehenden Garage in der Langgasse 33 in Birkenfeld.

    Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat den Gemeinden mitgeteilt, dass die Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben über Förderbescheide RZWas für 2018 ausgesetzt werden. In einem Telefongespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Verwaltung wurde Bürgermeister Müller mitgeteilt, dass die Gemeinden, die bereits einen Zuwendungsbescheid erhalten haben, diese Förderung weiterhin erhalten. So auch in Birkenfeld, die einen Zuwendungsbescheid für den Bereich Abwasser erhalten haben. Für die Wasserversorgung wurden ebenfalls Zuwendungen beantragt, jedoch liegt hier noch kein Bescheid vor.

    In Birkenfeld laufen derzeit einige Bauvorhaben. Hier brachte das Ortsoberhaupt den Gemeinderat auf den aktuellen Stand: Bei den Kanal- und Wasserleitungsarbeiten erfolgte die neue Zuleitung vom Maschinenhaus bis zur Raiffeisenstraße, so dass das Trinkwasser nun über die neue Leitung ins Ortsnetz eingespeist wird.

    Kanalarbeiten in der Billingshäuser Straßen beginnen im August

    An der Leichenhalle stellt die Firma Garterna derzeit die Außenanlagen her. Die Holzbänke und das Wandkreuz müssen noch gefertigt werden. Auch die Sanierungs- und Umbauarbeiten am Rathaus gehen gut voran. In Kürze wird vom Bauhof die alte Eingangstür am Rathaus ausgebaut und anschließend von der Firma Brod die neue Glastür eingesetzt. Für 5104 Euro erneuert die Firma Fugen-Franz im August die Fugen zwischen den Fenstern und Sandsteinen.

    Das vorgestellte „Rohr-in-Rohr-System“ zur Fremdwassersanierung, das vom Bauhof im Bereich der früheren Gemeindewage eingebaut wurde, zeigt bereits Wirkung. Aktuell werden täglich 80 Kubikmeter Fremdwasser abgeschlagen. Dieses System soll noch bis zum Kirchplatz ausgeweitet werden.

    Die Arbeiten für die Kanal- und Wasserleitungssanierung in der Billingshäuser Straße sollen im August beginnen. Der Verkehr wird dann weiträumig ab Zellingen und Marktheidenfeld über Roden und Urspringen umgeleitet.

    Spielgeräte auf dem Spielplatz werden ausgetauscht

    Zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung in Birkenfeld stimmte der Gemeinderat dem Antrag beim Amt für Ländlichen Entwicklung auf Erweiterung des Fördergebietes der Dorferneuerung zu. Bürgermeister Müller betonte, dass für die Erweiterung keine Kosten für die Gemeinde entstehen.

    Das Spielgerät am Spielplatz in Billingshausen ist marode und muss ausgetauscht werden. Das Ortsoberhaupt schlägt vor, ein Spielgerät aus Recycling-Kunststoff anzuschaffen. Demnächst begutachten der Bürgermeister und seine Stellvertreter ähnliche Spielgeräte in Neuhütten und Urspringen. Wenn die Bewertung positiv ausfällt, wird der Bürgermeister ein Spielgerät ordern, dazu wurde er vom Gemeinderat ermächtigt.

    Bei der Überprüfung der Elektroanlagen im Kindergarten sind erhebliche Mängel aufgefallen, die behoben werden müssen. Die Kosten werden sich auf 10 000 bis 20 000 Euro belaufen. Hierfür stellte der Trägerverein einen Antrag auf Zuschuss. Da die Sicherheit im Kindergarten Vorrang hat, beteiligt sich die Gemeinde an zwei Drittel der anfallenden Kosten, jedoch mit maximal 13 000 Euro.

    Kirchengemeinde möchte finanzielle Unterstützung für die Pfarrscheune

    Auch an der Kostenübernahme des Defizits des Kindegartens aus dem Jahr 2019 von 29 525,18 Euro beteiligt sich die Gemeinde. Außerdem strebt die Gemeinde in diesem Zusammenhang einen neuen Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem St. Josefverein als Träger der Kindertagesstätte an, die bisherige Vereinbarung soll gekündigt werden.

    Nur Vorberaten wurde der Antrag der Evangelischen Kirchengemeinde in Billingshausen für eine finanzielle Unterstützung zur geplanten Baumaßnahme an der Pfarrscheune. Diese soll als Gemeindesaal mit Küche und Toilette umgebaut werden. Hierfür möchte die Kirchengemeinde einen Zuschuss von 130 000 Euro. Die Gemeinderäte waren sehen es als notwendig an, die Amtsräume aus der Pfarrwohnung herauszulösen. Für die Amtsräume erscheint der Gemeinde auch die Nutzung des ehemaligen Rathauses in Billingshausen als sinnvoll. Deshalb möchte die Gemeinde der Kirchengemeinde ein Angebot unterbreiten.

    Als Jugendbeauftragter für die Gemeinde wird Tilmann Hörning bestimmt.

    Temposchwellen gegen zu schnelles Fahren

    Auch mit Beschwerden von Anwohnern beschäftige sich der Gemeinderat. Zu schnell gefahren wird in der Graf-Georg-Straße/Friedhofstraße in Billingshausen, die auch gerne als Abkürzung genutzt wird. Hier seien der Lärm und die Gefahr nicht mehr hinnehmbar. Bei einem Ortstermin möchten sich der Bürgermeister ein Bild von der Situation machen. Eventuell sollen hier Temposchwellen Abhilfe schaffen, für die Kosten von 1000 Euro anfallen würden.

    In der Au in Birkenfeld mehren sich ebenfalls die Beschwerden von Anwohnern, die bei anhaltender Trockenheit durch Landmaschinen von Staubverwehungen belastet sind. Die Anwohner möchten, dass der Feldweg auf einer Länge von 60 Metern mit einer Asphaltdecke versehen wird. Die Gemeinde möchte im Moment nicht tätig werden, wird die Situation dort aber beobachten.

    Der Gemeinderat stimmte dafür, die derzeit 227 LED-Leuchten im Ortsgebiet, mit einer Zusatzvereinbarung mit dem Bayernwerk, gegen Überspannungsschäden abzusichern. Die Kosten belaufen sich auf zwei Euro pro Brennstelle im Jahr.

    Gemeindliche Gebäude werden besichtigt

    Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr in Billingshausen wurde abgenommen und wird Mitte Juli nach Billingshausen überführt.

    Bürgermeister Müller schlägt eine Besichtigung der gemeindlichen Gebäude mit dem Gemeinderat vor. Dies sei vor allem für die neuen Ratsmitglieder eine gute Gelegenheit die Liegenschaften kennenzulernen. Außerdem informierte das Ortsoberhaupt, dass derzeit hohe Schäden durch Schwarzwild entstehen, die sich bisher schon auf über 10 000 Euro belaufen.

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