• aktualisiert:

    Triefenstein

    Da geht einem das Herz auf

    200 Menschen fanden sich im Klosterhof Triefenstein zu einem spontanen Konzert ein.
    200 Menschen fanden sich im Klosterhof Triefenstein zu einem spontanen Konzert ein. Foto: Stefanie Engelhardt

    "Das war klasse, da geht einem doch das Herz auf", hörte man Besucher des Spontankonzerts im Klosterhof des Kloster Triefensteins am Ende der Veranstaltung von Christoph Zehendner mit Band, sagen. Und es ging nicht nur vielen der Besucher so, sondern auch den Musikern, Interpreten und Christoph Zehendner selbst. Bruder Christian begrüßte die Besucher, die wegen der Corona-Krise auf  200 begrenzt waren.

    "Ach ist das schön", meinte Christoph Zehendner und freute sich, dass wieder Leben in den Klosterhof eingezogen ist. Spontan hatte er sich entschlossen, nachdem dies durch Lockerungen möglich war, dieses Konzert anzubieten.

    Viele Menschen hatten darauf gewartet, im Klosterhof von Triefenstein wieder einmal besinnliche Stunden genießen zu können. An der frischen Luft atmen zu können, ohne Maske, aber unter strengen Abstandsregelungen, war für viele eine Freude.  Nicht nur das Konzert war spontan, auch die Band, die Christoph Zehendner an diesem Abend begleitete, fand sich ungeplant zusammen.

    Zunächst hat Zenhender seinen Freund Ulli Schwenger angerufen, dem diese Idee sofort gefiel und der auch gleich zusagte. Als Perkussionist  kam David Kandert dazu und Bernd Brümmer an der Gitarre erklärte sich auch sofort bereit, das Konzert mitzugestalten. Es hat sich gelohnt: Der Abend wurde zu einem großen Fest mit Gesang, Texten und Freundschaftsbeweisen.

    Immer wieder begeistert sind bei den Konzerten im Kloster die Besucher vom Triefenstein-Lied, das Christoph Zehender zu Beginn seiner Triefenstein-Zeit getextet hat. "Der Friede  wohnt in diesen Mauern". Das spürte man auch. In friedvoller Stimmung, aber begeistert sangen die Besucher mit, nahmen die Aufforderung zur Besinnung, zum Dank und zur Freude an und lauschten den Texten und den Melodien der Songs: "Geschenkt, geschenkt, geschenkt… alles was wir brauchen um zu leben gibt`s geschenkt". Oder auch das Lied der Namensgebung des Konzerts: " Was zählt" … ist die Liebe mit der du es tust, was zählt ist die Liebe". Begeistert sang das Publikum an dem zunächst lauen Abend mit.

    Viele weitere Lieder kannten die Gäste und zeigten sich angetan von den Interpreten Christoph Zehendner, Ulli Schwenger, David Kandert und Bernd Brümmer. Fast am Ende des Konzets wartete Zehendner noch mit einer Überraschung auf, besonders für David Kandert:  Der Perkussionist und Vater von David, Helmut Kandert, betrat die Bühne und spielte mit den Musikern gemeinsam das Lied, das er vor 25 Jahren als Perkussionist gemeinsam mit Christoph Zehender darbot: "Reich wird, wer verschenkt".

    Trotz des kühler werdenden Abends ließen die begeisterten Besucher die Musiker nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne:  "Freunde müssen sich nichts mehr beweisen" Dies hat Christoph Zehendner auf einer Reise mit Ulli Schwenger geschrieben und auch "Gott, du bist meine Hoffnung, du bist mein Begleiter", animierten die Gäste noch einmal zum Mitsingen.

    Der Eintritt war frei,  die Spenden als Dank für das Konzert gehen nach Vanga im Kongo für ein Solarprojekt.   

    Liedermacher Christoph Zehendner.
    Liedermacher Christoph Zehendner. Foto:  Stefanie Engelhardt
    Christoph Zehendner mit Band.
    Christoph Zehendner mit Band. Foto: Stefanie Engelhardt
    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Bearbeitet von Stefanie Engelhardt

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!