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    Höllrich

    Eichentür der alten Schule wird aufpoliert

    Die alte eichene Eingangstür an der ehemaligen Schule in Höllrich soll renoviert werden. Vor Ort entschied sich das Gremium für eine "Wiederaufbereitung" statt einer neuen Türe.
    Die alte eichene Eingangstür an der ehemaligen Schule in Höllrich soll renoviert werden. Vor Ort entschied sich das Gremium für eine "Wiederaufbereitung" statt einer neuen Türe. Foto: Helmut Hussong

    Die Eingangstür aus massiver Eiche an der ehemaligen Schule in Höllrich ist in die Jahre gekommen. Deshalb möchte sie der Karsbacher Gemeinderat aufpolieren lassen. Ausbessern und renovieren oder gleich komplett erneuern, darüber diskutierte des Gremium  vor Ort.

    Dass dies nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern auch eine finanzielle Entscheidung ist, erläuterte Bürgermeister Martin Göbel an Hand von Angeboten. Je nach Ausführung, sei es nun Kunststoff, Kiefern- oder Eichenholz, kostet eine neue Türe in der gleichen Art und Weise wie die vorhandene, zwischen 3200 Euro und rund 7500 Euro. Nun gab es auch erste Gespräche mit einer weiteren Handwerkerfirma, deren erste Kostenschätzung für eine Ausbesserung und Renovierung der vorhandenen alten Türe deutlich unter den günstigsten Angebot der neuen Türen lag.

    Nach kurzer Überlegung sprach sich das Gremium für eine Überarbeitung der bestehenden Eichentüre aus, sofern das endgültige Angebot Rahmen der Kostenschätzung liegt. Ansonsten möchten die Räte nochmals mit den aktuellen Daten beraten. Die Räume alten Höllricher Schule werden nur noch gelegentlich von der Gemeinde, den Ortsvereinen und für einzelne Familienfeiern genutzt. Die bestehende Eichentür ist laut Gemeinderat Axel Höfler bereits auf einem Foto aus dem Jahr 1929 zu sehen.

    Ausbau kann beginnen

    Schon Ende Mai kann der Ausbau der seitlichen Zufahrtsstraße im Industrie- und Gewerbegebiet "Schönauer Weg" zum Gelände des Neubaues der Firma Werm beginnen. An der Ausschreibung der Maßnahme beteiligten sich acht Firmen. Die Firma MK Grümbel war der günstigste Bieter. Im Nebenangebot erklärte sie sich zu einer Pauschalierung der Projektsumme bereit, wodurch nochmals knapp 13 000 Euro gespart werden konnten. Das Gremium vergab die Arbeiten zum Gesamtpreis von 191 585 Euro an die Firma MK Grümbel (Gössenheim).

    Die Baufirma ist bereits vor Ort, da sie bereits im Auftrag der Firma Osma Werm an der Befestigung deren Hofflächen. Der Einzug der Firma Werm in das neue Gebäude ist in den nächsten Wochen geplant, informierte Göbel zusätzlich. "Mit dieser Ausschreibung haben wir ein gutes Ergebnis erzielt", stellte der Bürgermeister fest.

    Für rund 2240 Euro soll das soll der Parkettboden im gemeinsamen Schulungs- und Musikraum der Feuerwehr und des Musikvereins Weyersfeld durch die Firma Meder Raumausstattung (Untererthal) renoviert werden. Der Raum befindet sich im Dachgeschoß des Feuerwehrgerätehauses, das vor langen Jahren im "Auftrag" der Gemeinde mit großem freiwilligen Einsatz der Mitglieder der beiden Vereine errichtet wurde. "Da das Gebäude der Gemeinde gehört, sollte die Kommune auch die Kosten für die Sanierung übernehmen", schlug Göbel vor.

    Für die nahezu abgeschlossenen Straßenbaumaßnahme "Im Grabenland" in Karsbach erfolgte eine Zwischenabnahme, bei der noch einige Mängel notiert wurden. Die Endabnahme erfolgt später nach deren Beseitigung, informierte Göbel.

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    Bearbeitet von Helmut Hussong

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