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    Karbach

    Freund und Rüb Stellvertreter von Werrlein in Karbach

    Die Gemeinderäte des Markt Karbach mit Bürgermeister Bertram Werrlein (vorne Mitte), seinem Stellvertreter Ralf Freund (vorne links) und drittem Bürgermeister Armin Rüb (vorne rechts).
    Die Gemeinderäte des Markt Karbach mit Bürgermeister Bertram Werrlein (vorne Mitte), seinem Stellvertreter Ralf Freund (vorne links) und drittem Bürgermeister Armin Rüb (vorne rechts). Foto: Heidi Vogel

    In der konstituierenden Sitzung des Marktgemeinderats Karbach wählte das Gremium Ralf Freund zum Zweiten Bürgermeister, Armin Rüb hat künftig das Amt des Dritten Bürgermeisters inne. Bertram Werrlein, das wiedergewählte Ortsoberhaupt, hatte mit Freund den Gemeinderat vorgeschlagen, der mit 18 Jahren über die längste kommunalpolitische Erfahrung verfügt. Für Rüb plädierte das Ortsoberhaupt, weil dieser als Neuling bei der Kommunalwahl auf Anhieb die meisten Stimmen aus der Bevölkerung auf sich vereinen konnte. Beide traten ohne Gegenkandidaten an und wurden in geheimer Wahl gewählt.

    Zuvor hatte Werrlein den neuen Gemeinderäten Lutz Breiltgens, Gabriele Frings, Armin Rüb, Peter Schmelz, Ulrike Schmelz, Markus Sendelbach, Marcus Stegerwald und Klaus Vogel den Amtseid abgenommen. Er bat die wiedergewählten Gemeinderäte Ralf Freund, Armin Hoh, Matthias Kern und Andreas Neiderer, die Neuen an die Hand zu nehmen und ihnen Vorbild zu sein, wie Demokratie und Kommunalpolitik, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, im Einklang funktioniert.

    Bei der anschließenden Diskussion über die Änderungen der Satzung zur Regelung des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts beschloss das Gremium einstimmig, nur noch einen Rechnungsprüfungsausschuss, nicht wie bisher zudem einen Werksausschuss, zu installieren. Bei einer Gegenstimme legten die Räte fest, das Sitzungsgeld von 25 auf 30 Euro zu erhöhen.

    Auch bei dem von VG-Geschäftsführer Helmut Fuchs vorgetragenen Sachstandsbericht zur Geschäftsordnung entspann sich unter den Ratsmitgliedern eine rege Diskussion, die zu diversen Änderungen im vorgestellten Entwurf führte. Wie von der Verwaltung vorgeschlagen, stimmten die Ratsmitglieder der Erhöhung der Bewirtschaftungsbefugnis für den Bürgermeister von bislang 5000 auf 8000 Euro zu. Die Bekanntmachung von Satzungen soll künftig per Aushang und anschließend noch im Mitteilungsblatt erfolgen. Die Mehrheit sprach sich für die Einführung des papierlosen Ratsinformationssystems aus. Fuchs schlug vor, in die Geschäftsordnung zunächst beide Varianten aufzunehmen und eine spätere Änderungsmöglichkeit zu bieten. Die geänderte Fassung soll in der nächsten Sitzung beschlossen werden.

    Einigkeit herrschte bei der Besetzung des Rechnungsprüfungsausschusses, dessen Vorsitz Ralf Freund innehat. Gabriele Frings, Ulrike Schmelz und Markus Sendelbach komplettieren das Quartett.

    Am Ende einigte sich das Gremium darauf, am Donnerstag, 28. Mai, um 19.30 die nächste Gemeinderatssitzung abzuhalten, bei welcher der leitende Baudirektor vom Amt für ländliche Entwicklung Informationen zur Waldflurneuordnung geben wird.

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