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    Homburg

    Frostschäden: MSP-Winzer wohl mit blauem Auge davongekommen

    In Grenzen halten sich bisher die negativen Auswirkungen der kalten Nächte auf die Weinbauern in Main-Spessart. Gravierende Schäden gab es offenbar nicht.
    Von Frostschäden wie diesen blieben die Reben der Winzer in Main-Spessart bisher verschont.
    Von Frostschäden wie diesen blieben die Reben der Winzer in Main-Spessart bisher verschont. Foto: Thomas Obermeier

    Aufatmen in Homburg, in Gössenheim, in Erlenbach, in Retzstadt und wohl auch in den anderen Weinorten des Landkreises. Die Auswirkungen der kalten Nächte auf die Reben halten sich bislang in unserer Region in Grenzen. Gravierende Schäden gibt es offenbar nicht. Die Hoffnung der Winzer: Das möge in den vielleicht noch folgenden weiteren eisigen Nächten so bleiben.

    Die Frostnächte haben in den Homburger Weinbergen keinen Schaden verursacht. Dies berichtet auf Anfrage Christian Fürböter, zweiter Vorsitzender des Homburger Weinbauvereins, der mit dreizehn Hektar Rebfläche der größte Selbstmarkter des Kallmuth-Dorfes ist. Dicke Nebelhänge über dem Maintal wirkten wie ein Schutzpanzer in den Weinbergen. „Wir haben null Schäden“, freut sich der Winzer nach einer Besichtigung der Lagen Kallmuth und Edelfrau.

    Paul Diener, Vorsitzender des Weinbauvereins Erlenbach, hat am „Krähenschnabel“ ähnliche Beobachtungen getroffen. „Wir sind froh, dass dieser Kelch an uns vorüberging“, lautet seine  Feststellung. Nebel wirkt wie ein „Schutzpanzer“ und lässt keine Frostbildung an den jungen Reben zu.

    "Mit einem blauen Auge davon gekommen", sind auch die vier Hektar Weinberge des Weinguts der Familie Hack bei Gössenheim. Winzerin Magdalena Hack hat aus anderen Teilen Weinfrankens ganz anderes gehört. Da habe man vergleichsweise ganz viel Glück gehabt.  

    Rudolf May, der in Retzstadt sein Weingut führt,  zieht eine ähnliche Bilanz. "Wir sind betroffen, aber nicht so stark", stellt er fest. Der Schaden auf seinen 15 Hektar Rebflächen werde noch ermittelt, aber die Hälfte der Flächen sei nicht betroffen und auf der anderen schätzt er, dass es Frostschäden bei 30 bis 50 Prozent der Pflanzen gab. Er ist trotzdem erleichtert, denn das sei im Vergleich zum Vorjahr fast nichts. "Da hatten wir Schäden wie noch nie", erinnert er.

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    Bearbeitet von Günter Reinwarth Bearbeitet von Joachim Spies

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