• aktualisiert:

    Obersinn

    Gemeinde verlängert Vertrag mit Jugendbetreuer

    Professionelle Jugendpfleger des Berufsbildungszentrums (BfZ) Lohr betreuen das Obersinner Jugendzentrum (JUZ) in der ehemaligen Schule am Hartberg. In der Zusammenkunft des Marktgemeinderates ging es um die Verlängerung des Engagements um ein weiteres Jahr, das Bürgermeisterin Lioba Zieres empfahl.

    Leider stand der Jugendpfleger Jan Schlotterbeck dem Gremium nicht für einen Tätigkeitsbericht oder Nachfragen zur Verfügung. Zieres erklärte das Fortbestehen des BfZ-Vertrages während der Corona-Pandemie, als eigentlich das JUZ geschlossen war. Aus diesem Grund haben sich rund 100 Minusstunden angehäuft, die jetzt mit zusätzlichen Öffnungszeiten sowie dem Ferienprogramm abgearbeitet werden sollen.

    An der Jugendarbeit nicht sparen

    "Im Schnitt sind immer zehn bis 15 Jugendliche während der Öffnungszeiten im JUZ", bestätigte der neue Jugendbetreuer der Gemeinde, Carsten Wohs. Allerdings ist das Angebot weiter sehr "jungslastig", da oft nur Fußball gespielt würde. Genau die gleiche Diskussion führte man vor einem Jahr, als das einseitige Angebot offenbar wurde. Damals verständigte man sich im Gremium, das vorzuhaltende Angebot dem Jugendpfleger vorzugeben. Derzeit ist das JUZ montags, mittwochs und freitags jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

    Die monatlichen Betreuungskosten für den Jugendbetreuer betragen ab September 1330 Euro, wovon der Landkreis ein Drittel der Kosten als freiwillige Leistung übernimmt, rechnete die Bürgermeisterin vor. Matthias Mack hinterfragte den Stundenpreis des Jugendbetreuers, der ihm recht hoch vorkomme. Die Bürgermeisterin hielt ihm entgegen, dass die Leistung über das Bildungszentrum geordert wird und keinesfalls in dieser Höhe an Schlotterbeck erfolgt. "Im Übrigen bietet das BfZ die wirtschaftlich günstigste Variante für eine JUZ-Betreuung". Olaf Würfel hingegen gab die Botschaft, nicht an der Jugendarbeit zu sparen. Letztlich entschied das Gremium einmütig, den Vertrag für professionelle Jugendarbeit mit dem BfZ um ein weiteres Jahr bis zum 31. August 2021 zu verlängern.

    Seitenmulchgerät gekauft

    Bereits in der Junisitzung beriet das Gremium über den Kauf eines Seitenmulchgerätes für den Bauhof. Jetzt habe man eine Variante bei der Firma Müller-Landtechnik (Hammelburg) zum Preis 5858 Euro ausgewählt und gekauft. Mit dem Anbaugerät am Schlepper sollen die Randstreifen der landwirtschaftlichen Wege gemäht werden. Der Gemeinderat segnete nachträglich einmütig den Kauf ab.

    Am Verbindungsweg der Treppe von der Ringstraße zum Hofbusch soll das seitherige Holzgeländer durch eine Ausführung in Metall erneuert werden. Insgesamt wurden für die Leistung fünf Firmen angeschrieben, führte Zieres aus. Die preiswerteste Offerte für das 50 Meter lange Geländer legte die Firma Metalltechnik Ries (Obersinn) mit einem Preis von 5700 Euro brutto vor und erhielt einstimmig den Zuschlag. Die Bauteile sind feuerverzinkt, eine Beschichtung wird als nicht notwendig erachtet.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!