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    Gössenheim

    Gössenheim will eine Tempotafel anschaffen

    Eine Geschwindigkeitsmessanlage will die Gemeinde Gössenheim anschaffen. Hier ein Symbolbild von Rieneck.
    Eine Geschwindigkeitsmessanlage will die Gemeinde Gössenheim anschaffen. Hier ein Symbolbild von Rieneck. Foto: Michael Mahr

    Die Gemeinde Gössenheim will künftig Rasern verstärkt die Stirn bieten. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Kauf einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage. Sie soll künftig an wechselnden Stellen in Gössenheim und Sachsenheim aufgestellt werden.

    Nicht nur die Ortsdurchfahrten in Gössenheim (Bundesstraße 27) und Sachsenheim (Staatsstraße 2301) verleiten zu höheren Geschwindigkeiten als die erlaubten 50 Stundenkilometer. Im Bereich der Grundschule in Gössenheim haben die Kommune und die Straßenverkehrsbehörde reagiert und dort seit ein paar Wochen tagsüber nur noch 30 Stundenkilometer erlaubt. Neben der Polizei will nun auch die Gemeinde die Einhaltung überwachen.

    Damit folgt Gössenheim der Nachbargemeinde Karsbach, die mit einer eigenen Geschwindigkeitsmessanlage Schnellfahrern Einhalt gebieten will. Gemeinschaftlich haben die Kommunen Angebote für die Beschaffung eingeholt.

    Keine Smilies

    Favorisiert wurde von Bürgermeister Klaus Schäfer eine Anlage, die den Kraftfahrern nicht durch farbliche Smilies signalisiert, ob sie zu schnell unterwegs sind oder die gefahrene Geschwindigkeit im erlaubten Rahmen liegt. Vielmehr soll das gefahrene Tempo angezeigt werden. Zudem werden die Daten gesammelt und können von der Gemeinde ausgewertet werden.

    Rund 2325 Euro soll diese Anlage kosten. Zusätzlich werden weitere Haltungen für einen schnelleren Umbau an den eingesetzten Stellen beschafft. Bei den Kosten hofft die Gemeinde auf einen Zuschuss von der Gebietsverkehrswacht Gemünden, die in der Vergangenheit den Kauf dieser Verkehrssicherheitsanlagen in mehreren Gemeinden unterstützt hat.

    "Die Anschaffung ist zielführend", meinte Bürgermeister Schäfer. Seit langem ist die Gemeinde um eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bemüht, hat den Kauf einer eigenen Geschwindigkeitsmessanlage allerdings bis jetzt zurückgestellt.

    Antrag für eine Tischtennisplatte 

    Ratsmitglied Matthias Kaufmann hat in seiner Funktion als Jugendbeauftragter die Aufstellung einer wetterfesten Tischtennisplatte am Spielplatz unterhalb des Kindergartens beantragt. Da dieser Platz bei der Generalsanierung des Hortes für die Aufstellung von Containern vorgesehen ist, wollen die Räte nach Alternativstandorten suchen. Der Standort Spielplatz wird weiter im Auge behalten, "denn der Beginn der Sanierung könnte auch noch einige Jahre dauern", warf Erich Fenn ein.

    Das etwa 25 Jahre alte Mulchgerät zum Mähen der gemeindlichen Flächen ist kaputt und kann nicht mehr wirtschaftlich repariert werden. Ein neues kostet rund 16 000 Euro, bemerkte der Bürgermeister. Für die Ratsmitglieder stellte sich die Frage der Neuanschaffung oder alternativ der Auftragsfremdvergabe. Bis zur  nächsten Ratssitzung soll die Verwaltung entsprechende Kostenberechnungen vorlegen, bevor das Thema erneut auf die Tagesordnung kommt.

    Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Unterstützung der Bemühungen des Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel zur Wiederinbetriebnahme der Werntalbahn aus. Zudem, so berichtete Klaus Schäfer, hat die Gemeinde in einem Schreiben an die Bundesnetzagentur erneut ihre Ablehnung einer möglichen Gleichstromtrasse durch ihr Gebiet dargelegt.

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