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    Obersinn

    Hundesteuer in Obersinn steigt auf 40 Euro pro Jahr

    Mit der Höhe der Hundesteuer rangiert der Markt Obersinn an letzter Stelle aller VG-Mitgliedsgemeinden, stellte Bürgermeisterin Lioba Zieres in der Sitzung des Marktgemeinderates fest. Die letzte Änderung datiert aus dem Jahr 1993 und die Jahresgebühr beträgt 25 Euro. Außerdem sollte die erhöhte Gebühr für Hunderassen mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit auch in der Obersinner Hundesteuersatzung Aufnahme finden.

    Nachdem beispielsweise die Gemeinde an neuralgischen Stellen Hundekottütchen kostenlos anbietet und diese nach Benutzung entsorgt, ist eine jährliche Hundesteuer von 40 Euro gerechtfertigt, erklärte Zieres. Außerdem nimmt die Satzung ab Januar 2021 auch die Steuer für Kampfhunde auf, die üblicherweise in den Kreiskommunen bei 500 Euro jährlich liegt. Das Gremium billigte einstimmig beide neuen Gebührensätze.

    Der Marktgemeinderat unterzog die Jahresrechnung 2019 einer stichprobenartigen Prüfung; Beanstandungen oder Anmerkungen gab es nicht. Bürgermeisterin Lioba Zieres freute sich über ein deutlich besseres als das geplante Ergebnis. So präsentiert sich der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen mit je 1,85 Millionen Euro und der Vermögensetat schloss mit je knapp 485 000 Euro. Es gelang einen Zuführungsbetrag von rund 175 000 Euro an den Vermögenshaushalt zu erwirtschaften, sodass nur ein Betrag von 87 000 Euro aus der Rücklage entnommen werden musste. Ursache ist eine deutlich bessere Gewerbesteuereinnahme. In der Haushaltsplanung war noch ein Griff in die Rücklagen von 440 000 Euro für den Haushaltsausgleich eingestellt.

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