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    Karlstadt

    Leserforum: Wo bleibt der Respekt gegenüber dem Mandatsträger?

    Zum Kommentar "Kommunalpolitischer Kindergarten" vom 13. Mai erreichte uns der folgende Leserbrief.

    Das ist ja der große Vorteil, wenn man das Glück hat und in einer funktionierenden Demokratie lebt, dass man seine Meinung auch frei und subjektiv äußern kann. Nur ist es genauso selbstverständlich, dass dieser Meinung auch widersprochen werden kann.

    Mir ist nicht bekannt, wie das Wahlergebnis zustande kam, nur denke ich, dass sich die 37 Kreisräte/innen, die Manfred Goldkuhle zum stellvertretenden Landrat gewählt haben, dies bewusst und aus gutem Grund getan haben. Und wir wissen ja auch, dass die Grünen erst durch die Aufnahme von zwei parteifremden Mitgliedern zur zweitgrößten Fraktion geworden sind.

    Und das Wort "Grußonkel": Ist das eine Bezeichnung für einen von uns gewählten Kreisrat, für einen frisch gewählten Mandatsträger? Wo bleibt der Respekt gegenüber denen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen? Ich glaube eher, dass solche Äußerungen dazu beitragen, dass sich immer weniger Persönlichkeiten bereit erklären, für solche Ämter zu kandidieren.

    Der Einsatz von Herrn Goldkuhle, in jahrzehntelanger Arbeit in Stadt und Kreis, ist doch unbestritten. Immer hat er gezeigt, dass er bereit und fähig ist, große Aufgaben zu übernehmen.

    Er hat bewiesen, dass er in seinen Ehrenämtern immer mit großem Einsatz und Erfolg große Ziele erreicht hat. Ich persönlich bin ihm dankbar für die vielen Werke, die er und der Chor der Kantorei in St. Andreas aufgeführt haben.

    Da hebt sich auch die Frage auf, warum ein solcher Kommentar entstehen kann? Liegt es vielleicht am Erfolg von Herrn Goldkuhle bei der Verwirklichung der B26n? Die Meinung des Kommentators zu diesem Thema ist ja bekannt. Aber muss man deshalb solche Kommentare schreiben und einen verdienten Mann so disqualifizieren?

    Ich glaube nicht. Ich bin überzeugt, dass er auch in dieser Wahlperiode beweisen wird, dass er seinen Anforderungen gerecht und die ihm gestellten Aufgaben mit Bravour erledigen wird. Dazu wünsche ich ihm und dem gesamten Kreistag Glück und Erfolg und Gottes Segen.

    Lothar Ziegler
    97753 Karlstadt

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    Bearbeitet von Jürgen Sterzbach

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