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    Obersinn

    Obersinner Bahnhof soll barrierefrei ausgebaut werden

    Interessante Informationen gab Bürgermeisterin Lioba Zieres in der jüngsten Gemeinderatssitzung. So fand am 22. April eine Telefonkonferenz zum Thema "barrierefrei Bahnhöfe im Sinngrund" statt. Dabei kam deutlich zum Ausdruck, dass der Obersinner Bahnhof während der Bahn-Vollsperrung 2024 und 2025 barrierefrei ausgebaut wird. In Rieneck soll noch ein Weg hergestellt werden.

    Dafür möchte das Spessartstädtchen möglichst schnell nicht nur die Planungskosten, sondern die zu erfüllenden Aufgaben in schriftlicher Form von der DB wissen. Dabei vertrat Bürgermeister Wolfgang Küber die Auffassung, dass diese Baumaßnahme ureigenste Bahnangelegenheit sei, da es sich um Bahngelände handele. Bahn-Vertriebsbeauftragter Herbert Kölbl, Ansprechpartner des Regionalbereichs Süd, verwies hierbei auf einzuhaltende Schutzmaßnahmen. Zum Bahnhof Mittelsinn machte er deutlich, dass die gewünschte Verschmälerung des Aufganges aus technischen Gründen nicht machbar ist. Ebenso gibt es keinen finanziellen Freiraum für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Mittelsinn.

    Als erfreulich wertete Lioba Zieres die Tatsache, dass die Ausbauplanungen in den nächsten Wochen durchgeführt werden. In diesem Zuge wird eine vereinfachte Machbarkeitsstudie für den Mittelsinner Bahnhofhof beauftragt, die jedoch erst im September/Oktober 2020 vorliege. Bundestagsabgeordneter Bernd Rützel bat Herrn Kölbl um Prüfung, ob die Variantenentscheidung vom Frühjahr 2021 vorgezogen werden könnte. MdB Alexander Hoffmann  beurteilte es als notwendig, einen Fördertopf für diese Maßnahmen zu bekommen sowie einen Entscheider. Er bat das Bundesverkehrsministerium um Übernahme dieser Aufgabe. Am 11. Mai 2020 hat man sich zur nächsten Telefonkonferenz verabredet.

    Lioba Zieres möchte für den von der Sparkassenstiftung spendierten Defibrillator einen Servicevertrag, ein "Rundum Sorglos-Paket", zum Preis von jährlich 360 Euro abschließen. Das Gremium signalisierte keine Einwände. Bei der Reinigung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses wurde gleich ein defektes Kabel repariert.

    Eine gute Arbeit attestierte die Bürgermeisterin der Arbeitsgruppe des Naturpark Spessart, die in dieser Woche begann, das giftige Wasserkreuzkraut in den naturgeschützten Sinnwiesen auszustechen. Für den Markt Obersinn fallen keine Kosten für die Arbeiten an. Der Sportverein habe die letzte Rate seines Darlehens in Höhe von 4000 Euro gezahlt.

    Ein Zuhörer bat um eine ordentliche Befestigung des Weges zum Hochbehälter. Lioba Zieres versprach, das Problem mit dem Forstbetrieb Bayerische Staatsforsten Hammelburg zu besprechen.

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