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    Karlstadt

    Stadt ist an fünf Unternehmen beteiligt mit teils schönem Gewinn

    Die Stadt Karlstadt ist an mehreren Unternehmen beteiligt. Neben der Energieversorgung Lohr/Karlstadt und Umgebung (Anteil der Stadt: 17,9 Prozent) sind dies Wohnraumbeschaffungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Karlstadt (100 Prozent), Stadtmarketing Karlstadt (52 Prozent), Gründerservicenetz Main-Spessart (5 Prozent), und Geno-Energie Karlstadt (0,48 Prozent). Stadtkämmerer Ralf Liebl gab einen Überblick über die Jahresergebnisse 2018 dieser Unternehmen.

    Die Energieversorgung Lohr/Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG schüttete demnach 2018 insgesamt 5,5 Millionen Gewinn aus, wovon Karlstadt 980 000 Euro erhielt. Die Gründerservicenetz Main-Spessart GmbH machte einen Verlust von rund 7200 Euro und bei der Stadtmarketing Karlstadt GmbH betrug das Defizit knapp 6000 Euro. Die Wohnraumbeschaffungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Karlstadt GmbH erwirtschaftete einen Gewinn von rund 110 000 Euro.

    2019 weniger investiert als geplant war

    Ferner berichtete der Kämmerer über den Abschluss des städtischen Haushaltes im Jahr 2019, dessen Gesamtvolumen bei 45,7 Millionen Euro und damit 2,1 Millionen unter dem Ansatz lag. Während der Verwaltungshaushalt mit gut 33 Millionen um mehr als 1,6 Millionen höher ausfiel als geplant, lag der Vermögenshaushalt, der die Investitionen abbildet, mit 12,6 Millionen um 3,6 Millionen unter dem Ansatz. Die Schulden der Stadt beliefen sich zum Jahresende 2019 auf 4,4 Millionen Euro, denen Rücklagen von 1,1 Millionen gegenüberstanden. 2018 waren Schulden und Rücklagen mit jeweils 3,1 Millionen Euro noch ausgeglichen.

    Edgar Ehrenfels (FWG) wollte wissen, ob geplant sei, am Spielplatz im Baugebiet Würzgrund eine Beschattung zu schaffen. Dies sei derzeit nicht geplant, so Bürgermeister Michael Hombach (CSU).

    Harald Schneider (SPD) regte an, die Stadtverwaltung solle prüfen, ob während der noch bis Ende August laufenden Aktion "Wir alle sind Karlstadt" auf Parkgebühren verzichtet und stattdessen kostenfreies Parken für zwei Stunden mit Parkscheibe ermöglicht werden könne. Der Bürgermeister sagte eine Prüfung zu, machte aber darauf aufmerksam, dass die Entscheidung das Gremium treffen müsse.

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