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    Tauberbischofsheim

    Alles dreht sich um die Berufsfelder Pflege und Erziehung

    Am Freitag, 27. März, dreht sich ab 14 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Tauberbischofsheim alles um Berufe in der Pflege und den Erzieherberuf.

    Für alle Interessierten bietet diese Veranstaltung einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es Informationen zu den Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Bei Vorträgen werden die Berufe Erzieher/in, Pflegefachmann/frau sowie Altenpflegehelfer/in vorgestellt. Vier Pflegefachschulen sowie zwei Fachschulen für Sozialpädagogik aus der Region stehen für Fragen bereit. Der Vortrag „Erzieher,-in“ beginnt um 14 Uhr, der Vortrag „Pflegefachfrau,-mann und Altenpflegehelfer,-in um 15.30 Uhr.  

    Erwachsene, Wiedereinsteiger und Spätstarter können für die Dauer der Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter bekommen. Eine Beratung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter ist vor Beginn der Ausbildung zwingend erforderlich.

    Berufsberater und Arbeitsvermittler stehen für Fragen während der Veranstaltung zur Verfügung.

    Seit Beginn des Jahres sind die bisher getrennten Ausbildungszweige Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege in der neuen dreijährigen „generalistischen“ Pflegeausbildung zur/zum Pflegefach-frau/Pflegefachmann vereint. Alle Auszubildenden werden nun nach einheitlichen Vorgaben unterrichtet. Dies hat zum Vorteil, dass man einen umfassenden Überblick über alle Bereiche erhält. Ob Chirurgie, Kinderstation oder ambulanter Pflegedienst – die Auszubildenden lernen alle Abteilungen kennen. Im dritten Ausbildungsjahr bietet sich die Möglichkeit, sich für eine Vertiefung zu entscheiden.

    Eine weitere Möglichkeit in der Pflege zu arbeiten bietet die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in.

    Die Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in dauert drei Jahre. In Baden-Württemberg gibt es zwei verschiedene Ausbildungsmodelle: Der Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik (zwei Jahre) mit täglichem Unterricht und Praxistagen und anschließendem einjährigen Anerkennungspraktikum in einer Einrichtung. In diesem Praktikum bekommt man eine Vergütung.

    Die zweite Möglichkeit ist die praxisintegrierte Ausbildung. Hier arbeiten die angehenden Erzieher/innen zwei Tage pro Woche in einer sozialpädagogischen Einrichtung und besuchen drei Tage eine Fachschule für Sozialpädagogik. Hier bekommt man durchgängig eine Vergütung. Diese Ausbildung ist auch in Teilzeit möglich.

    Mit Zusatzunterricht kann zudem die Fachhochschulreife und damit Studienbefähigung erworben werden.

    Die kostenfreie Veranstaltung findet am Freitag, 27. März, um 14 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit in Tauberbischofsheim, Pestalozziallee 17, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Fragen beantwortet das BiZ per E-Mail unter Tauberbischofsheim.BiZ@arbeitsagentur.de oder unter Tel.: (09341) 87-317.

    Bearbeitet von Lena Berger

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