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    Lauda-Königshofen

    Ausstellung in Lauda: Festivals in Bildern festhalten

    Norbert Gleich, Silvia Dolata und Gunther Wobser (von links) bei der Eröffnung der Ausstellung.
    Norbert Gleich, Silvia Dolata und Gunther Wobser (von links) bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Irmgard Jung

    Zwei Monate lang beherrscht das "Festival" die FabrikGalerie LAUDA - in Szene gesetzt von Silvia Dolata, der Ausstellerin der Monate April und Mai im repräsentativen Entree der Firma LAUDA. Die Künstlerin aus Würzburg bestreitet hier die 140. Ausstellung, seit Gerhard Wobser die Reihe ins Leben rief, zu der Gunther Wobser wieder einmal ein zahlreich erschienenes Publikum begrüßen konnte.

    Silvia Dolata, sagt Norbert Gleich, Vorsitzender des Kunstkreises Lauda-Königshofen, bei der Eröffnung, habe eine eigene spezifische Philosophie entwickelt, nach der sie die Planung und Durchführung ihrer Werke koordiniert, und zitiert hierfür ihr Credo: "Kunst bedeutet Freiheit. Ohne Grenzen und Normen kann ich Gefühle zum Ausdruck bringen; das ist der richtige Ansatz. Das Glück liegt in uns selbst und die Kunst kann nur bei dieser Erkenntnis weiterhelfen." Gleich stellt die Malerin als reine Autodidaktin vor, die "malt, seit sie einen Pinsel in der Hand halten kann".

    Auslöser war ein Konzert in Andrea Bocellis Heimatstadt

    "Die Welt ist mein", so begrüßt das eindrucksvolle Diptychon in starken Farben und einer zwingenden Konsequenz bereits am Fuß der Treppe den Besucher. Einen Kontrast hierzu bildet das Gemälde "Begegnungen, antik gerahmt", in dem Dolata den Gegensatz zum Gesamtkunstwerk komponiert.

    Doch im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Bilder, inspiriert von zahlreichen im Lauf der Zeit besuchten Konzerten und Festivals, die der Präsentation den Namen geben. Von einem der Konzertbesuche im italienischen Lajatico, der Heimatstadt von Andrea Bocelli, ging die Initialzündung zur "Festival"-Serie aus. In Bildtiteln wie "Das Tor zum Glück" oder "Frühlingserwachen Kirstenbosch" strahlt die ansteckende Lebensfreude, von Dolata eingefangen, aus den farbenfrohen und lebendigen Bildern.

    Bis Donnerstag, 30. Mai, ist die Ausstellung nach Voranmeldung unter Tel.: (09343) 5030 oder per E-Mail unter fabrikgalerie@lauda.de von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 16 Uhr, an den Freitagen von 9 bis 14 Uhr zu sehen.

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