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    Wenkheim

    Ausstellung in der ehemaligen Synagoge

    Ausstellung in der ehemaligen Synagoge Foto: Klaus Reinhart

    Eine Wanderausstellung besonderer Art bietet ab Sonntag, 28. Juli der Verein „die schul“ in der ehemaligen Synagoge in der Breiten Straße 7. Unter dem Namen „Vergissmeinnicht“ wird das Schicksal von jüdischen Kindern in verschiedenen Landkreisen in Unterfranken (Haßfurt, Hofheim und Ebern) dargestellt. "Vergissmeinnicht" berichtet vom Schicksal, vom Leid und Schrecken und natürlich vom Tod, aber auch von der Hoffnung, dem Glück und dem Leben danach. Die Dokumente, Zeitzeugnisse und historischen Unterlagen geben eindrucksvoll Einzelschicksale aber auch historische Zusammenhänge wieder und sind reichlich mit Fotos ausgestattet. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 28. Juli, um 20 Uhr, mit einem einführenden Vortrag von Oberstudienrat Daniel Heß statt, dessen Schüler vom Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern die Ausstellung über einen Zeitraum von zwei Jahren erarbeitet haben.

    Weitere Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr und auf Anfrage unter Tel.: (09349) 9295022 oder per E-Mail: rei.wenkheim@gmx.de als Sondertermin nach Vereinbarung. Die ehemalige Synagoge in Wenkheim liegt circa 100 Meter neben dem Radweg Romantische Straße, der von Tauberbischofsheim kommend über Werbach durch das Welzbachtal führt und dann nach Würzburg weitergeht.

    Bearbeitet von Klaus Reinhart

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