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    Grünsfeld

    "Battle of Grünsfeld": Box-Gala  in der Stadthalle

    Noch trainieren Kerstin Wiedermann (links) und Lea Ohmüller. Am Samstag, 30. Novmeber, wird es ernst. Beide steigen dann bei der Box-Gala des Fightclub Grünsfeld in den Ring. Foto: Ulrich Feuerstein

    Spektakuläre Kämpfe in packender Atmosphäre verspricht die große Box-Gala, die der Fightclub am Samstag, 30. November, veranstaltet. In der Stadthalle findet das „Battle of Grünsfeld“ statt, bei dem Kickboxer verschiedener Klassen in den Ring steigen.

    Zusammenschluss in Deutschland erstmalig

    Der „Kampftag“ ist eine Premiere, bei dem der Grünsfelder Fightclub, der WBC (World Boxing Council) und Neopro Boxen miteinander kooperieren. Es werden WBC-Regeln angewandt. Ein solcher Zusammenschluss ist erstmalig in Deutschland. In der Schweiz und den USA gibt es bereits seit Jahren Wettkämpfe zwischen Profis und Amateure.

    Der Verbund Neopro Boxing wurde in Zusammenarbeit mit Dominik Junge, einem der erfolgreichsten deutschen Boxtrainer, dem mehrfachen Kickbox-Weltmeister Ramin Abtin, bekannt aus dem TV-Format „The biggest Loser“, und dem Vorsitzenden und Trainer des Kickboxen-Fightclub Grünsfeld, Heiko Ohmüller, gegründet.

    Das „Battle of Grünsfeld“ beginnt um 10 Uhr mit einem Ringsport-Turnier in den Disziplinen Vollkontakt-Kickboxen, Leichtkontakt-Kickboxen, K-1 und Boxen. Ab 19 Uhr startet die große Box-Gala mit Profikämpfen. Für den Fightclub Grünsfeld treten unter anderem Lea Ohmüller, Kerstin Wiedermann und Dominik Hehn an.

    In 70er Jahren entstanden

    Kickboxen ist eine moderne Fitness- und Wettkampfsportart, die in den 70er Jahren aus traditionellen Kampfkünsten wie Taekwondo, Karate, Kung Fu und Boxen in Amerika entstand.

    Seit den 90er Jahren steigt das öffentliche Interesse auch in Europa stetig an. Das Kickbox-Training umfasst den gesamten Körper, beansprucht alle Muskelpartien und gilt somit als perfektes Allround-Workout. Es verbessert zudem motorische Eigenschaften und profiliert im Zweikampf die Persönlichkeit. Die Sportart lässt sich in jedem Alter ausüben. Trainiert werden Kondition, Koordination, Schnellkraft, Kraftausdauer und Reaktion.

    Das kann zum Beispiel mittels Standardkombinationen mit dem Partner oder am Sandsack geübt werden. Beim Sparring werden nicht zuletzt auch Mut, Entschlossenheit und Selbstvertrauen gefördert. Immer häufiger entdecken auch Frauen das Kickboxen als die ideale Freizeitsportart, was in dem abwechslungsreichen, anspruchsvollen und ganzheitlichen Trainingsprogramm begründet ist.

    Obwohl Kickboxen ein moderner, abendländischer Kampfsport ist, weisen Training und Wettkampf viele Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Boxen, Savate und Muay Thai auf. Im klassischen Kickboxen sind ausschließlich Schlag- und Tritttechniken erlaubt, im K-1 – einer Weiterentwicklung aus dem japanischen Raum – können zusätzlich einzelne Knietechniken eingesetzt werden.

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