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    KÜLSHEIM

    Betrunkener hält Polizei auf Trab

    Kleinere alkoholbedingte Ausfälle, eine angebliche Massenschlägerei in der Nacht zum Samstag und ein betrunkener Randalierer am Samstagabend sind zusammengefasst die erwähnenswerten Vorfälle aus Sicht der Polizei beim „Großen Markt“ in Külsheim.

    Um 2.30 Uhr wurde der Wertheimer Polizei eine Schlägerei zwischen zehn Arabern und zehn Russen gemeldet. Wie sich herausstellte, gab es offenbar Spannungen die jedoch vor Ort nicht körperlich ausgetragen wurden. Am Samstag, beschäftigte ein 19-jähriger, betrunkener syrischer Flüchtling zunächst die Festbesucher und später auch die Polizei. Gegen 21.30 Uhr, wurde eine randalierende Person im Festzelt gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten befand sich der Gemeldete bereits zur Erstversorgung bei Sanitätern im Bürgerhaus.

    Auch gegenüber den Rettungskräften, den Sicherheits-Kräften und der Polizei verhielt der junge, sichtlich alkoholisierte Mann sich aggressiv. Wie sich herausstellte, hatte der Randalierer gegen 21.30 Uhr im Festzelt eine Auseinandersetzung mit einem bislang Unbekannten. Er wurde durch die Security aus dem Festzelt gebracht, konnte sich hierbei zunächst aus den Griffen befreien und rannte in Richtung Kirchbergweg weg.

    Dort, so die Polizei weiter, beschädigte der Rabauke einen VW-Transporter indem er gegen dessen Außenspiegel trat. Nachdem ihm nun ein Hausverbot ausgesprochen wurde, begleiteten ihn Beamte und Security-Kräfte bis zum Ende des Zufahrtswegs. Der junge Mann würdigte dies mit Beleidigungen. Da Freunde des Randalierers zusicherten, ihn nach Külsheim zu einem Freund zu bringen, konnte davon ausgegangen werden, dass der 19-jährige sich an das Hausverbot hält. Keine 15 Minuten später tauchte er jedoch im Backstage-Bereich der Band auf und pöbelte Mitglieder der Band an.

    Nun wurde er wurde mit Handschellen gefesselt. Unter weiteren Beleidigungen und Beschimpfungen wurde er zum Polizeirevier Wertheim gebracht, wo er die weitere Nacht in einer Zelle verbrachte. Der Polizeiposten Külsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen der Vorfälle. Hinweise werden unter der Tel. (0 93 45) 241 entgegengenommen.

    Bearbeitet von Klaus Richter

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