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    Lauda-Königshofen

    Die Schnocke als Garant für eine bunte Fastnacht

    Präsentieren stolz ihre Urkunde zum 50. Geburtstag: Peter Weinlein, Karl Bethäußer, Erwin Nentwich, Julia Ihrig, Thomas Schmelcher, Rosemarie Pechtl, Hubert Deckert, Anna-Lena Muthig und Bürgermeister Maertens. Foto: Jerome Umminger

    Die Karnevalsgesellschaft Königshofen (KGK) Die Schnocke feierte das 50. Jubiläum des Vereins mit einem Festakt im Gesellenhaus in Königshofen. Unter den vielen Gästen waren auch zahlreiche Ehrengäste wie Gründungsmitglied Karl Bethäußer, Bürgermeister Thomas Maertens, Erwin Nentwich vom Narrenring Main-Neckar und Hubert Deckert als Vertreter der örtlichen Vereine.

    Nach der musikalischen Eröffnung durch David Ihrig unterstrich Vorstandsmitglied Rosemarie Pechtl zunächst die positiven Eigenschaften des Vereins. Der Verein gebe seinen Mitgliedern Gestaltungsspielraum, schenke Anerkennung und biete Erlebnisse, Erinnerungen und Lernfelder. Anschließend berichtete Sitzungspräsidentin Anna-Lena Muthig aus der Vereinschronik und bot einen Rückblick auf die wechselvolle Geschichte der Schnocke.

    Fester Teil in der Vereinslandschaft

    Bürgermeister Thomas Maertens betonte, er habe während seiner Amtszeit mit zwei Ausnahmen alle Prunksitzungen der Schnocken gesehen und unterstrich, der Verein habe sich in den vergangenen Jahren prachtvoll entwickelt. Die vielen Besucher bei der jährlichen Inthronisation bezeugten die große Wertschätzung in den umliegenden Stadtteilen und Gemeinden. Darüber hinaus lobte Maertens insbesondere auch die Qualität der Tänze der Schnocken. Nach den Erfolgen des Karnevalistischen Tanzsportclubs habe der karnevalistische Tanz im Taubertal eine unglaubliche Entwicklung erlebt, so Maertens. Abschließend lobte Maertens die KGK als lebendigen Verein, der fest zur Vereinslandschaft von Lauda-Königshofen dazugehöre und überbrachte zum 50. Jubiläum auch die Glückwünsche des Gemeinderats und einen Scheck der Stadt Lauda-Königshofen.

    Erwin Nentwich vom Narrenring Main-Neckar würdigte die KGK als „außergewöhnlichen Verein“: Sie nenne sich zwar Karnevalsgesellschaft, feiere aber Fastnacht. Und dann feiere sie auch noch das 50. Jubiläum – für einen Fastnachtsverein eher ungewöhnlich. Das aber sicher nur, um in fünf Jahren bereits wieder das 55. Jubiläum feiern zu können. Im Namen des Narrenrings Main-Neckar überreichte Nentwich eine Urkunde und gratulierte zum stolzen Jubiläum der KGK.

    Tanzmariechen wirbelt zum Abschluss über das Parkett

    Hubert Deckert, Vertreter der örtlichen Vereine, überraschte die Schnockenschar mit einer Requisite, die er bereits vor etwa 25 Jahren bei einer seiner Büttenreden nutzte. Unter dem Motto „Socke voran“ schwang er einen an einem Stecken befestigten Strumpf. Er lobte die KGK als einen der mitgliederstärksten Vereine Königshofens und für ihre Super-Jugendarbeit. Verbunden mit seinen Glückwünschen überreichte er im Namen aller Königshöfer Vereine einen Scheck zum Jubiläum.

    Abschließend wirbelte noch Tanzmariechen Ira Jonas über das Hallenparkett, in Anlehnung an das Gründungsjahr spielte David Ihrig das Lied „Summer of 69“ von Bryan Adams und ganz zum Schluss stimmten alle Gäste gemeinsam das Schnockenlied an.

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