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    Tauberbischofsheim

    Die Vermessung der Welt in der Stadthalle Tauberbischofsheim

    Martin Behlert und David Meyer spielen die beiden Wissenschaftler. Foto: Sonja Ramm

    Die Badische Landesbühne eröffnet die Spielzeit 2019/2020 in Tauberbischofsheim mit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt in einer Inszenierung von Arne Retzlaff. Zu sehen ist die Vorstellung am Montag, 30. September, 19.30 Uhr, in der Stadthalle in Tauberbischofsheim. Vor der Vorstellung findet um 19 Uhr laut einer Pressemitteilung eine Einführung in die Produktion statt.

    Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich Gauß sind zwei der bedeutendsten deutschen Gelehrten im beginnenden 19. Jahrhundert. Zwei Wissenschaftler, die dasselbe Ziel haben: die Vermessung der Welt. Während sich der Empiriker Humboldt zusammen mit Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpfte, die höchsten Berge bestieg und unzählige Selbstversuche machte, bewies der Analytiker Gauß die Krümmung des Raumes von seinem Schreibtisch aus.

    Debatte über die wahre Wissenschaft

    1828 lädt Humboldt den Mathematiker zum Naturforscherkongress nach Berlin ein. Und so kommt es, dass sich die beiden mittlerweile gealterten Geistesgrößen zum ersten Mal begegnen und darüber debattieren, wer von beiden seinem Lebensziel näher gekommen sei und was wahre Wissenschaft ausmacht.

    Mit hintergründigem Humor zeichnet Kehlmann in Die Vermessung der Welt das Bild zweier bedeutender Männer mitsamt ihren Sehnsüchten und Schwächen – und schildert phantasievoll ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. 

    Karten sind im Vorverkauf beim Schwarz auf Weiss Buchhandel erhältlich, Tel.: (09341) 7768, E-Mail: schwarzaufweiss@tauberbuch.de.

    Bearbeitet von Nico Christgau

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