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    BAD MERGENTHEIM

    Ein Krankenhaus „Ausgezeichnet für Kinder“

    Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Caritas-Krankenhaus hat erneut das Gütesiegel „Ausgezeichnet für Kinder“ erhalten. Mit diesem Gütesiegel werden Kinderkliniken prämiert, die nach einer intensiven Prüfung eine „qualitativ hochwertige altersgerechte stationäre Versorgung für alle Kinder und Jugendliche“ nachweisen können, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

    Transparenz für Eltern

    Aber woran erkennen Eltern, dass eine Kinderklinik eine gute Kinderklinik ist? Um Eltern die Unsicherheit zu nehmen und Transparenz zu schaffen, haben sich verschiedene Fachgesellschaften und Elternverbände unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) zusammengeschlossen und vergeben seit dem Jahr 2009 das Gütesiegel „Ausgezeichnet für Kinder“ an Kliniken, die eine gute medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen gewährleisten.

    Von Anfang an dabei: Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Caritas-Krankenhaus. Auch 2018 bescheinigten die Experten der Fachgesellschaften dem Caritas-Krankenhaus wieder die „hochwertige altersgerechte stationäre Versorgung für alle Kinder und Jugendlichen“, so die Mitteilung.

    Alle Kriterien erfüllt

    Voraussetzungen für den Erwerb des Siegels sind unter anderem eine Mindestanzahl von Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin sowie von ausgebildeten Kinderkrankenschwestern. Hinzu kommen Anforderungen an die Organisation etwa der Nacht- und Wochenenddienste. So wird ein 24-stündiger ärztlicher Präsenzdienst gefordert.

    Das Caritas-Krankenhaus verfügt darüber hinaus über eine Kinder-Intensivstation, die rund um die Uhr besetzt ist. Auch Notfallbehandlungen und Geräte zur Notfalldiagnostik wie Röntgen, Sonographie, MRT und CT stehen an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung, heißt es weiter in der Mitteilung.

    Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern und eine kindgerechte Betreuung gehören ebenfalls dazu. Großzügige Spielflächen und der regelmäßige Besuch der Klinikclowns sorgen dafür, dass der Aufenthalt für die kleinen Patienten trotz der Krankheit erträglich bleibt.

    Bearbeitet von Lena Köster

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